Grund zum verstärkten Jubel könnte sich für Marc Marquez am Sonntag ergeben - gewinnt er den MotoGP in Australien und wird Jorge Lorenzo höchstens Dritter, wäre der 20-Jährige vorzeitig Weltmeister.
Grund zum verstärkten Jubel könnte sich für Marc Marquez am Sonntag ergeben - gewinnt er den MotoGP in Australien und wird Jorge Lorenzo höchstens Dritter, wäre der 20-Jährige vorzeitig Weltmeister.
 

MotoGP: Marquez könnte WM-Titel schon in Australien fixieren

Am Sonntag könnte sich der 20-jährige vorzeitig zum jüngsten Champion der Motorrad-Königsklasse krönen – Lorenzo will das aber nicht zulassen.

17.10.2013 APA

Bei seinem ersten Rennen in der MotoGP-Klasse in Phillip Island am kommenden Sonntag könnte Marc Marquez sich zum jüngsten Champion der Motorrad-Königsklasse krönen. Der 20-jährige Honda-Pilot hat vor dem drittletzten WM-Lauf der Saison bereits 43 Punkte Vorsprung auf den aktuellen Weltmeister Jorge Lorenzo, um den Titel vorzeitig zu fixieren, muss der Spanier am Sonntag in Australien acht Punkte mehr holen als sein Landsmann.

Für Marquez wird es ein „normales Rennen“

Um bereits am Sonntag vorzeitig Weltmeister zu werden, müsste Marquez den MotoGP in Australien gewinnen, Lorenzo dürfte höchstens Dritter werden. Unter Druck will Marquez sich davon aber nicht setzen lassen: „Es stimmt, das ist meine erste Chance. Aber es wird sehr, sehr schwierig, denn Jorge war hier vergangenes Jahr sehr schnell“, so der 20-Jährige, der als erster Neuling seit 35 Jahren den Titel holen könnte. „Ich nehme es wie ein normales Rennen. Das Wichtigste ist es, den Titel zu holen, egal wann.“

Lorenzo will in Phillip Island gewinnen

Der Katalane freut sich jedenfalls auf das Debüt mit einem MotoGP-Motorrad in Phillip Island. „Mit den schnellen Kurven wird das sehr interessant, Casey ist dort unglaublich gefahren“, erklärte Marquez. Casey Stoner hatte in seiner Heimat im Vorjahr gewonnen und seine Karriere nach Abschluss der Saison beendet. Der Mallorquiner Lorenzo, der Vorjahrs-Zweite, will es seinem Rivalen aber nicht leicht machen. „Die letzten zwei Rennen waren nicht optimal. Wir wollten gewinnen und vor Marc bleiben, haben aber schlechter abgeschnitten als erwartet. Theoretisch sollte Phillip Island ein besserer Kurs für uns sein.“

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