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Kanadische Möwen gegen Sebastian Vettel

Sebastian Vettel ließ sich von seiner Niederlage in Kanada nicht die Laune verderben und crashte Lewis Hamiltons Fernseh-Interview, um sich über ein unverschämtes Möwen-Pärchen zu beschweren.

13.06.2016 Online Redaktion

Nach seiner Niederlage gegen Lewis Hamilton beim Grand Prix von Kanada – die eventuell sogar vermeidbar gewesen wäre – gibt es für Sebastian Vettel nur noch ein Thema: Möwen.

„Lewis bremst nicht für Tiere!“

Der Deutsche crashte ein Fernseh-Interview des Weltmeisters, um über seine einschneidende Erfahrung zu berichten. „Lewis bremst nicht für Tiere. Sie sollten ihm deshalb das Leben schwer machen“, empfahl der Ferrari-Pilot dem Moderator. Er spielte damit auf ein ungewöhnliches Erlebnis beim Einfahren in die erste Kurve an, wo sich zwei Möwen mitten auf der Strecke breit gemacht hatten. Er habe abbremsen und ausweichen müssen, behauptete Vettel später – Hamilton sei hingegen nicht mit dem „selbstmörderischen“ Federvieh konfrontiert gewesen.

„Ich bin wie Doktor Doolittle“

„Ich glaube, du schiebst die Möwen nur vor. Ich denke, die waren unschuldig“, entgegnete der Weltmeister. „Ich bin ein Rennfahrer. Also muss ich eine Entschuldigung dafür finden, warum du mich heute geschlagen hast“, räumte Vettel ein. „Ich war in der ersten Kurve, und da habe ich dieses blöde Möwen-Pärchen gesehen, wie sie total entspannt da sitzen. Mein Auto ist rot. Es ist leicht zu sehen, es fügt sich nicht so wie deines in die Umgebung ein.“

„Das war alles geplant“, antwortete Hamilton. „Ich bin wie Doktor Doolittle. Ich habe denen gesagt, dass sie sich dort hinsetzen sollen.“

Bis das Regieteam von Sky den fraglichen Ausschnitt fand, mussten sich Vettel und Hamilton noch ein wenig über ihre Strategie (auch „Plan B“ genannt) während des Rennens sowie ihre Pläne für die Zukunft unterhalten. Schließlich konnte das Beweisvideo aber doch noch aufgetrieben werden.

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© Bild: YouTube

Möwen für Vettel

„Sie bleiben einfach sitzen“, echauffierte sich Vettel bei der gemeinsamen Sichtung des Videomaterials und sorgte damit erneut für Gelächter. „Das geht mir am meisten auf die Nerven: Da kommt ein rotes Auto mit 100-irgendwas an und sie bleiben einfach sitzen!“ Vielleicht lässt er sich von Hamiltons Angebot etwas besänftigen: Der Brite bot an, dem Deutschen ein paar Möwen für den Hausgebrauch zu kaufen.

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