Sabine Kehm 2010 beim Grand Prix von Süd Korea mit Michael Schumacher.
Sabine Kehm 2010 beim Grand Prix von Süd Korea mit Michael Schumacher.
 

Schumacher: Familie hofft weiter

„Wir sind und bleiben zuversichtlich, dass Michael da durch gehen und aufwachen wird“, so die Schumacher-Managerin Sabine Kehm.

12.03.2014 APA

Die Familie von Michael Schumacher hat die Hoffnung, dass der Rekordweltmeister aus dem Koma erwacht nicht aufgegeben. „Wir sind und bleiben zuversichtlich, dass Michael da durch gehen und aufwachen wird“, ließen die Angehörigen am Mittwoch über Schumachers Managerin Sabine Kehm mitteilen. „Es gibt immer wieder kleine Anzeichen, die uns Mut machen“, hieß es.

Unfall war banale Situation

Die Folgen des Unfalls seien für Schumachers Vertraute immer noch schwer zu begreifen, „auch weil es eine so banale Situation war, in der Michael verunglückte, nachdem er zuvor so viele brenzlige Situationen überstanden hatte“. Kehm dankte im Namen der Familie erneut für die große Anteilnahme am Schicksal des 45-Jährigen.

Achtung der Privatsphäre

Allerdings bat sie auch abermals darum, die Privatsphäre der Familie zu achten. Es sei „eine sehr intime und auch fragile Angelegenheit“. Die Familie versuche, „alle Energien, die wir haben, Michael zukommen zu lassen. Wir alle glauben fest daran, dass dies Michael hilft und er auch diesen Kampf gewinnen wird.“

Skiunfall Ende Dezember

Schumacher hatte sich Ende Dezember bei einem Sturz beim Skifahren schwerste Kopfverletzungen zugezogen und liegt seither im Koma. „Es war von Anfang an klar, dass dies ein langer und schwerer Kampf sein wird“, schrieb Schumachers Beraterin. Die Dauer spiele keine Rolle.

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