Mehr als 650 Einsatzkräfte bei Formel 1 in Spielberg

Die Vorbereitungen sind in vollem Gange: Die Polizei stellt 400 Beamte – Die Feuerwehr ist mit 150, das Rote Kreuz mit 100 Leuten vor Ort.

15.06.2015 APA

Rund 650 Frauen und Männer von Polizei, Rettung und Feuerwehr werden am kommenden Formel 1-Wochenende in und rund um Spielberg im Bezirk Murtal im Einsatz sein. Wie schon im Vorjahr werden die zahlreichen Anreisenden auf die Parkplätze gelotst, Verletzte erstversorgt und zum Beispiel das Fahrerlager von der Feuerwehr wegen möglicher Brandgefahr beobachtet.

Verkehr: Generalprobe war AC/DC-Konzert

Oberste Sicherheitsbehörde und Koordinationsstelle ist die Bezirkshauptmannschaft Murtal. Alle Einsatzorganisationen seien aufeinander abgestimmt, versicherte Bezirkshauptfrau Ulrike Buchacher. Beim Verkehrskonzept wurde auf bewährte Rezepte der vergangenen großen Events wie etwa dem AC/DC-Konzert gesetzt. Dennoch ist Stau vorprogrammiert.

Polizei: Internationale Zusammenarbeit

Die Polizei wird sich mit rund 400 Beamten in Uniform und Zivilkleidung um die Sicherheit beim Verkehr, am Veranstaltungsgelände und auf den Campingplätzen kümmern. Experten für Sprengstoffe, Spürhunde und Hubschrauber-Teams mit Infrarot werden vor Ort Dienst versehen. Die Österreicher bekommen dabei auch Unterstützung ausländischer Polizisten etwa aus Kroatien, Ungarn und Tschechien, die bei Amtshandlungen mit Besuchern aus jenen Ländern helfen werden.

Rotes Kreuz und Kriseninterventionsteam

Das Österreichische Rote Kreuz hat sich mit bis zu 100 Mitarbeitern und 21 Fahrzeugen für das Grand-Prix-Wochenende gerüstet. Sie werden an vier Stationen für kleinere und größere Verletzungen der Motorsport-Fans bereit stehen. Der Stützpunkt wird wie schon 2014 im Bereich des Haupteingangs sein. Die Rettungsleute dürften zusammen rund 2.500 Arbeitsstunden leisten. Auch Helfer des Kriseninterventionsteams (KIT) sind rund um das Rennen vor Ort.

Freiwillige Feuerwehr im Fahrerlager vertreten

Die Freiwilligen Feuerwehren sorgen von Freitag bis Sonntag für den Brandschutz und technische Hilfeleistungen. Etwa 150 Frauen und Männer sind im Schichtbetrieb im Einsatz und zwar am gesamten Ringgelände, am Campingplatz, bei den Hubschrauberlandeplätzen sowie am Konzertgelände und an den Zufahrtsstraßen. Besonderes Augenmerk gilt dem Fahrerlager, in dem teure Ausrüstung der Teams vor Feuerschäden geschützt wird.

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