Matthias Walkner, hier vor der 4. Etappe bei der Rallye-Dakar.
Matthias Walkner, hier vor der 4. Etappe bei der Rallye-Dakar.
 

Matthias Walkner muss bei Rallye Dakar aufgeben

Der österreichische Rallye-Dakar-Teilnehmer musste bei seinem Debüt aufgeben.

14.01.2015 APA

Für den österreichischen Motorradpiloten Matthias Walkner ist die Rallye Dakar zu Ende. Der Salzburger hat am Mittwoch auf der 10. Etappe aufgeben müssen. Der Sensationssieger des 3. Teilstücks der legendären Offroad-Veranstaltung musste am Mittwoch auf dem Verbindungsweg zum Start der Sonderprüfung des zehnten Teilstücks von Calama (CHI) nach Cachi (ARG) wegen Magenproblemen aufgeben.

Stellungnahme von KTM zum Aus von Matthias Walkner

„Er musste sich mehrmals übergeben und dann leider aufgeben. Er ist gerade im Wohnmobil mit unserem Arzt unterwegs nach Salta“, teilte KTM-Teammanager Alex Doringer auf Walkners Facebook-Seite mit. Walkner habe schon in der Früh Magenbeschwerden gehabt, sei aber trotzdem noch 300 km bis zur chilenisch-argentinischen Grenze gefahren.

Beachtliches Debüt von Walkner

Im Laufe seiner ersten Dakar waren dem früheren MX3-Weltmeister neben seinem Sieg auch noch mehrere weitere Spitzenplätze gelungen. In der Gesamtwertung war Walkner auf dem sechsten Teilstück wegen eines technischen Defektes aber aussichtslos zurückgeworfen worden. Zum Zeitpunkt seines Ausscheidens lag der KTM-Werksfahrer mit mehr als fünfeinhalb Stunden Rückstand auf seinen Markenkollegen Marc Coma (ESP) außerhalb der Top 20 der Gesamtwertung.

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