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Marussia: Doch noch nicht aus?

Der insolvente Formel 1-Rennstall Marussia schöpft neue Hoffnufg: Zumindest die Auktion wurde bereits verschoben.

19.01.2015 Online Redaktion

Für das eigentlich insolvente Formel 1-Team Marussia gibt es nun doch noch Hoffnung. Der Rennstall befinde sich in einem ziemlich fortgeschrittenen Stadium mit einem neuen Investor, einem glaubwürdigen Investor, zitierte die BBC Teamchef John Booth.

Marussia-Auktion wurde verschoben

Eine für diesen Mittwoch angesetzte Versteigerung des Team-Inventars wurde verschoben. Dies gebe dem Rennstall etwas mehr Zeit für Gespräche mit Interessenten, sagte Booth weiter. Die Saison startet allerdings schon am 15. März in Australien.

Manor hofft auf Millionen

Marussia-Nachfolger Manor hofft indes weiter auf rund 40 bis 50 Millionen Euro. Dies wäre der Anteil am Preisgeld für Marussia gewesen, wenn der Rennstall auch 2015 gefahren wäre. Manor fühlt sich als Inhaber der ehemaligen Marussia-Rennlizenz im Recht, Anspruch auf dieses Geld zu erheben. Auf umgerechnet rund 40 Millionen Euro belaufen sich dem Insolvenzverwalter zufolge die Schulden von Marussia.

Kein Marussia, aber Manor

Gegen das Team war Ende Oktober 2014 das Insolvenzverfahren eröffnet worden. Aus Geldmangel war der Hinterbänkler-Rennstall aber bei den letzten drei Saisonrennen nicht mehr gestartet. Auf der offiziellen Meldeliste des Weltverbands (FIA) für 2015 taucht Manor immerhin auf.

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