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Malaysia GP: Formel 1 fühlt mit Opfern und Familien des Flugs MH 370

Mercedes fährt in Sepang mit Silberpfeil-Aufschrift „TributetoMH370“. Betroffenheit auch bei Caterham. Showveranstaltung mit Cristina Aguilera abgesagt.

25.03.2014 APA

Sepang. Die Tragödie um den Flug MH 370 hat auch in der Formel 1 Trauer und Bestürzung ausgelöst. Vor allem bei Mercedes mit seinem malaysischen Hauptsponsor Petronas und dem asiatischen Team Caterham ist die Betroffenheit groß. Eine Absage des Großen Preises von Malaysia an diesem Wochenende am Sepang International Circuit ist aber nicht geplant, teilte Rennstreckenchef Razlan Razali mit.

Betroffenheit bei den Teams

Mercedes wird beim Grand Prix auf den Silberpfeilen mit der Aufschrift „TributetoMH370“ antreten. Schon beim traditionellen „Show-Run“ in der Hauptstadt Kuala Lumpur, als die Suche nach dem abgestürzten Flugzeug noch in vollem Gang war, hatte das deutsche Team mit dem Aufkleber „#PrayForMH370“ der Opfer und ihrer Angehörigen gedacht.

Die beiden Mercedes-Piloten Nico Rosberg und Lewis Hamilton bekundeten ihr Beileid in Twitter-Botschaften. „All meine Gebete gehen an die Freunde & Familien der Passagiere auf #MH370“, schrieb Rosberg, der den Saisonauftakt in Australien gewonnen hatte. Sein britischer Teamkollege twitterte fast wortgleich: „All meine Gebete und Sympathien gelten den Freunden und Familien der Passagiere von Flug MH370.“

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Groß ist die Trauer auch bei Caterham. „Unsere Gedanken und Gebete sind bei den Familien und Freunden derjenigen, die an Bord der MH370 waren“, teilte das Team mit.

Die Umstände um das Verschwinden der Maschine sind bis dato noch immer ungeklärt. Trümmerteile der Maschine wurden nach langer Suche am Montag im südlichen Indischen Ozean gefunden.

Bevölkerung ist nicht in der Stimmung für den Malaysia-GP

Indes ist bestätigt, dass Familien von Opfern der Flugzeugkatastrophe ein Hotel in Putrajaya vor dem Rennen verlassen müssen. Dieses war seit langem für Teammitglieder und Gäste des Rennens reserviert. Die Familienangehörigen werden in einem anderen, vom Flughafen etwas weiter entfernten Hotel untergebracht.

Als das Schicksal der Passagiere und der Besatzung des Unglücksflugs noch nicht bekannt gewesen war, hatte Razali erklärt, die malaysische Bevölkerung habe kein Interesse am Großen Preis. „Die Menschen sind nicht in der Stimmung für eine solche Veranstaltung“, hatte er erklärt.

Eine vom Ölkonzern Petronas geplante Showveranstaltung mit Pop-Diva Cristina Aguilera und anderen Künstlern, die während des Grand Prix stattfinden sollte, wurde inzwischen abgesagt.

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