Lucas Auer fuhr am Nürburgring von Startplatz 6 aus zum Sieg.
Lucas Auer fuhr am Nürburgring von Startplatz 6 aus zum Sieg.
 

Lucas Auer beendet Durststrecke mit Sieg am Nürburgring

Seit Anfang Mai stand Rennfahrer Lucas Auer nicht mehr auf der höchsten Stufe des Siegerpodiums.

19.08.2014 Online Redaktion

Nun aber konnte der Kufsteiner auf dem Nürburgring seine Durstrecke beenden: Im Dallara F312-Mercedes des Berliner Teams kfzteile24 Mücke Motorsport gewann der Tiroler den 27. Saisonlauf der Formel-3-EM. Von Startplatz sechs aus fuhr er im 24 Runden langen Rennen beständig nach vorne und sicherte sich so seinen zweiten Saisonsieg. In der Gesamtwertung belegt Auer aktuell Rang vier.

Auer verteidigte Führung bis ins Ziel

Im dritten und letzten Lauf am neunten Rennwochenende der Saison auf dem Nürburgring überzeugte Auer durch eine starke Leistung. Dank eines guten Starts fuhr er sofort auf Platz zwei vor. Nach einer Safety-Car-Phase konnte er nach einem gekonnten Überholmanöver den Briten Tom Blomqvist überholen und sich so die Führung sichern. Obwohl ihn Blomqvist im weiteren Rennverlauf stark unter Druck setzte, verteidigte Auer seine Position und fuhr daraufhin den Sieg nach Hause. „Ich wusste, dass meine einzige Chance, Blomqvist zu überholen, unmittelbar nach der Safety-Car-Phase sein würde. Diese Chance habe ich dann auch genutzt“, kommentierte Auer. „Danach war Blomqvist über weite Strecken zwar schneller als ich, aber zum Glück konnte ich meine Position verteidigen und so als Sieger ins Ziel fahren. Ein toller Erfolg und auch ein wichtiges Ergebnis für mein Team, denn die Jungs arbeiten wirklich sehr hart dafür, dass wir weiter nach vorne kommen. Wir haben hier zwar jetzt gewonnen, aber insgesamt fehlt uns nach wie vor der richtige Speed, um regelmäßig aus eigener Kraft um Siege mitfahren zu können.“

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2 Rennwochenenden stehen heuer noch an

Im ersten Rennen auf dem Nürburgring belegte Auer Platz sieben, im zweiten Rennen wurde er als Fünfter gewertet. „Endlich mal wieder ein Wochenende mit vielen Punkten, so gut lief es für mich seit dem Hungaroring Ende Mai nicht mehr“, so Auer. Jetzt folgt eine fast zweimonatige Pause in der FIA-Formel-3-EM, bis es Mitte Oktober im italienischen Imola mit dem zehnten und vorletzten Wochenende der Saison weitergeht. Eine Woche später folgt auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg dann das Saisonfinale. „Ich schaue generell immer nach vorne und hoffe, dass ich den Aufwärtstrend in der Schlussphase der Saison fortsetzen kann. Bis hin zur Vizemeisterschaft ist noch alles offen und ich werde mein Bestes geben“, kündigte der Tiroler an.

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Dies ist eine Pressemitteilung von René de Boer.

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