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Wer das beste Auto hat, hat gut lachen.
 

Lauda über „Scheißautos“ der Konkurrenz

Niki Lauda bezeichnete die aktuellen Boliden von Ferrari und McLaren als „Scheißautos“ – kurz danach tat es ihm aber schon wieder leid.

23.07.2014 APA

Niki Laudas Mercedes-Team fährt diese Saison weit abgesetzt an der Spitze der Formel 1-WM. Laut dem Mercedes-Aufsichtsratsvorsitzenden könnte das damit zu tun haben, dass die Konkurrenz „Scheißautos“ hat – zumindest die Boliden von McLaren und Ferrari wurden von Österreichs dreifachem Weltmeister in einem Interview mit der spanischen Zeitung „El Pais“ als solche bezeichnet. Lauda hat sich für seine Aussagen mittlerweile entschuldigt.

Lauda ist sich seiner Schuld bewusst

Die in der italienischen Ferrari-Heimat beheimatete „Gazzetta dello Sport“ fragte bei Lauda nach, und der einstige Ferrari-Held (Weltmeister 1975 und 1977) und nunmehrige Aufsichtsratsvorsitzender von Mercedes ruderte dabei zurück. „Ich entschuldige mich bei Ferrari, beim Präsidenten Luca Cordero di Montezemolo und bei den italienischen Fans. Ich hätte dieses Wort nicht verwenden sollen“, stellte Lauda klar.

Scuderia derzeit auf Rang 4 in Konstrukteurs-WM

Mit seiner Aussage habe er einen unverzeihlichen Fehler gemacht, bei Montezemolo entschuldigte sich Lauda auch telefonisch. Zugleich betonte der 65-Jährige, dass der Ferrari F14 T im Aufwind sei. „Ferrari wird immer stärker“, befand Lauda über die „Scuderia“, die in der Konstrukteurs-WM aktuell hinter Mercedes, Red Bull und Williams nur Rang vier belegt. Beim vergangenen Rennen auf dem Hockenheimring holte der Spanier Fernando Alonso mit Rang fünf dank fahrerischer Klasse das absolute Maximum heraus, der Finne Kimi Räikkönen wurde Elfter und ging damit leer aus. Auch auf dem Hungaroring am kommenden Sonntag lautet das Motto wohl Schadensbegrenzung.

Alonso fürchtet sich vor Force India und McLaren

Alonso sieht bei seinem Auto kleine Verbesserungen, aber Williams im Kampf um Platz drei hinter Mercedes und Red Bull derzeit einen Schritt voraus. Der zweifache Weltmeister schaut sogar in den Rückspiegel und warnt davor, dass auch die dahinter lauernden Mannschaften Force India und McLaren vorbeiziehen könnten.

Ferrari hofft auf mildes Wetter in Ungarn

Teamchef Marco Mattiacci versprach: „Wir verbessern uns von Woche zu Woche. Jedes Rennen wird schwierig, ist aber gleichzeitig eine neue Chance.“ Zugute könnte den Ferraris kommen, dass es in Ungarn diesmal zu keiner extremen Hitzeschlacht kommen dürfte, am Sonntag soll es mit maximal 30 Grad Celsius verhältnismäßig mild werden.

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  • Autojoe

    Ist Lauda doch nicht schon mal fuer Ferrari und damit viele Rennen gewonnen hat, gefahren? Nun deren Produkte als Scheissautos zu bezeichnen da gehöret schon eine Portion Unverfrorenheit dazu, man nennt es auch schlicht und einfach Charakterschwäche.

  • Karl Heisler

    Jetzt haben die Mercedes mit viel Glück u. Geld Formel 1 Erfolge.
    Die sollen doch einmal schauen dass ihre Serienautos auch funktionieren. Ich bekam im September 2001 den neuen 220 C
    das schlechteste Auto meines Lebens (Rost, die Elektronik eine Katastrophe). Ein Freund von mir hat eine S-Klasse mit nur Problemen. Ich will von dieser Marke nichts mehr wisse.

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