Kimi Räikkönen im Lotus beim Training zum GP Abu Dhabi
Ein großer Teil ist Business
 

Räikkönen drohte mit Rennboykott

Der finnische Formel-1-Rennfahrer Kimi Räikkönen drohte seinem Rennstall Lotus wegen des Gehaltsstreits mit einem Rennboykott.

01.11.2013 APA

Die Stimmung im Rennstall von Lotus hat sich noch weiter verschlechtert. Erst kürzlich hat sich Lotus offiziell wegen seiner rüden Umgangsformen während dem Großen Preis von Indien entschuldigt. Nun drohte offenbar Kimi Räikkönen mit einem Rennboykott aufgrund von ausständigen Gehältern.

Ein großer Teil ist Business

Der Finne ist aktuell WM-Dritter und hat laut eigenen Angaben weiterhin Spaß daran, Rennen zu fahren. „Aber ein großer Teil ist Business“, sagte Räikkönen am Freitag nach dem freien Training für das drittletzte Rennen am Wochenende in Abu Dhabi.

Grenzen müssen gezogen werden

Schon vor Wochen hatten ausständige Zahlungen für Zündstoff gesorgt. Räikkönen verlässt das finanzschwache Team kommende Saison in Richtung Ferrari. „Irgendwo muss man die Grenze ziehen und wenn diese überschritten wird, ist es nicht mehr mein Fehler“, erklärte der „Iceman“. „Hoffentlich kann es gelöst werden und wir können die Saison so gut es geht beenden.“

Räikkönen fordert Vettel heraus

Räikkönen liegt im Kampf um den zweiten WM-Rang nur 24 Punkte hinter seinem künftigen Ferrari-Teamkollegen Fernando Alonso. Bei den Longruns machte sein Lotus im Training einen sehr starken Eindruck, sodass der Finne im Kampf um den Sieg als einer der ersten Herausforderer von Weltmeister Sebastian Vettel gehandelt wird. Nach dem Grand Prix von Abu Dhabi stehen noch Rennen in Austin und in Sao Paulo auf dem Programm.

pixel