Juan Manuel und Silva Pablo Sisterna überstehen den Unfall unverletzt.
Juan Manuel und Silva Pablo Sisterna überstehen den Unfall unverletzt.
 

Dakar: Mit 174 km/h durch die Luft geschleudert

Juan Manuel Silva und sein Co-Pilot Pablo Sisterna fallen sich in die Arme, die Erleichterung ist ihnen ins Gesicht geschrieben. Was ist passiert?

14.01.2015 Online Redaktion

Die beiden argentinischen Motorsportler und Teilnehmer der Rallye Dakar sind während der 7. Etappe von Iquique (Chile) nach Uyuni (Bolivien) mit ihrem Mercedes in einen schweren Unfall verwickelt.

Juan Manuel Silva und Pablo Sisterna im Mercedes

Juan Manuel Silva und Pablo Sisterna im Mercedes

Schwerer Unfall von Silva und Sisterna während der 7. Etappe

Auf eine lange Gerade folgt eine kleine Mulde, die Passage vor der Vertiefung wird mit hoher Geschwindigkeit absolviert, kurz vor der Vertiefung – folgt man dem Vorläufer – wird abgebremst, und nach einem kleinen Sprung wieder Geschwindigkeit aufgenommen. Der Mercedes von Silva und Sisterna kommt äußerst ungünstig mit der Front auf und überschlägt sich daraufhin gleich mehrfach.

Piloten bleiben unverletzt

Es grenzt an ein Wunder, dass die beiden Dakar-Teilnehmer unverletzt aus ihrem völlig zerstörten Auto aussteigen können.

Juan Manuel Silva und Pablo Sisterna sichtlich gezeichnet vom Unfall

Juan Manuel Silva und Pablo Sisterna sichtlich gezeichnet vom Unfall

Während der Unfallwagen geborgen wird…

Zuseher und Streckenposten versuchen den verunfallten Mercedes wieder auf die Räder zu stellen. Doch gerade als die Helfer sich an die Arbeit machen, erreicht der nächste Rallye-Teilnehmer den Streckenabschnitt. Es ist der kanadische Pilot Matt Campbell mit zwei Teamkollegen. Der Streckenposten signalisiert den Zusehern das Eintreffen von Campbell und die hilfsbereiten Männer ziehen sich zurück. Eine enorm wichtige Sicherheitsmaßnahme, denn auch der Wagen des Kanadiers überschlägt sich (bei Tempo 174 !) an der gleichen Stelle mehrmals, fängt noch in der Luft Feuer und bleibt auf dem Dach liegen.

Schutzengel machen Überstunden

Der Wagen von Matt Campbell

Der Wagen von Matt Campbell

Der 63-jährige Campbell sowie seine zwei Teamkollegen können aus dem Fahrzeug befreit werden und kommen zu Untersuchungen ins Krankenhaus. Die drei Dakar-Teilnehmer kamen mit kleineren Verletzungen davon und sollen demnächst aus dem Spital entlassen werden.

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