Genug Grund zum nächtlichen Strahlen hatte Vettel nach seinem überlegenen Sieg beim Grand Prix von Singapur.
Genug Grund zum nächtlichen Strahlen hatte Vettel nach seinem überlegenen Sieg beim Grand Prix von Singapur.
 

Internationale Pressestimmen zum Grand Prix von Singapur

Vettles überlegener Sieg in Singapur erfuhr am Montag ein großes mediales Echo. The Sun: „Das Red-Bull-Ass erteilte eine Lehrstunde in Sachen ‚Wie zerstöre ich den Rest des Fahrerfeldes‘.“

23.09.2013 APA

Beim gestrigen Grand Prix von Singapur demonstrierte Weltmeister Vettel erneut seine Überlegenheit und steuerte seinen Red Bull zum dritten Sieg in Folge. Der WM-Titel ist schon zum Greifen nahe: Der 26-jährige konnte mit seinem Triumph beim Nachtrennen seinen Vorsprung auf den Zweitplatzierten Fernando Alonso auf 60 Punkte ausbauen. In der Presse war das Rennen heute, Montag, international ein großes Thema:

DEUTSCHLAND:

„Bild“:

„Warum ist Vettel so unbeliebt? Er wird fürs Siegen bestraft. Gnadenlos hetzt Sebastian Vettel (26) von Erfolg zu Erfolg. Gnadenlos aber auch die neuen Pfiffe gegen unseren dreimaligen Weltmeister. Nach dem unfairen Pfeifkonzert vor zwei Wochen in Monza wurde Sieger Vettel auch in Singapur ausgebuht.“

„Die Welt“:

„Vettel krönt sich zum König der Nacht. Der vierte WM-Titel ist nach dem überlegenen Sieg in Singapur zum Greifen nah.“
„Frankfurter Allgemeine Zeitung“: „Eine Demonstration seiner Macht. Sebastian Vettel gewinnt überlegen in Singapur. Wer soll den deutschen Formel-1-Piloten jetzt noch aufhalten auf dem Weg zu seinem vierten Titel in Serie?“

„Süddeutsche Zeitung“:

„Feuerwerk und Feuerspieler. Sebastian Vettel ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zum vierten Formel-1-Titel geglückt. Vor dem nächsten Rennen gibt es für Sebastian Vettel nur eines, was ihm Sorgen bereiten könnte: Der Motor seines Teamkollegen Mark Webber spuckte in der Schlussphase des Singapur-Rennens Feuer.“

„Stuttgarter Nachrichten“:

„Vettel glänzt im Lichtermeer. Noch sind es sechs Formel-1-Rennen, bis die Saison vorbei ist. Doch Sebastian Vettel will nicht bis zum 24. November warten, um seinen Titel zu verteidigen.“

„Express“:

„Vettel, der Galaktische! Er landet seinen dritten „Grand Slam“: Pole Position, Sieg, schnellste Rennrunde und alle Runden geführt.“

GROSSBRITANNIEN:

„The Sun“:

„Das Red-Bull-Ass erteilte eine Lehrstunde in Sachen ‚Wie zerstöre ich den Rest des Fahrerfeldes‘.“

„Independent“:

„Der amtierende Champion war erneut völlig unantastbar und kommt dem vierten Titel immer näher.“

„The Telegraph“:

„Es ist nur noch eine Frage, wann Vettel seinen vierten Titel feiert.“

SPANIEN:

„El Mundo“:

„Vettel macht sich die WM zum Untertan.“

„Marca“:

„Vettel macht das Licht aus. Die Geschichte der WM 2013 scheint abgeschlossen zu sein.“

„El Pais“:

„Gegen Vettel hilft kein Plan. Der bequeme Triumph des Deutschen über Alonso und Räikkönen bekräftigt, dass Red Bull wächst und der Rest aufgegeben hat.“

„El Mundo Deportivo“:

„Alonso schaffte einen tollen zweiten Platz dank eines unglaublichen Starts und einer großen Strategie. Aber alles war umsonst gegen einen Vettel, dessen Red Bull eine Demütigung aller Rivalen ermöglicht hat.“

„AS“:

„Der Deutsche hat das ganze Potenzial seines Red Bull ausgenutzt, um einen unglaublichen Rhythmus vorzugeben, der seine Rivalen zerstört hat.“

ITALIEN:

„Gazzetta dello Sport“:

„Unaufhaltsam! Vettel macht Angst, aber Alonso ist Zweiter: Ein Antritt wie Bolt und die Taktik der Genies.“

„Corriere dello Sport“:

„Verrückter Ferrari: Alonso und das Team perfekt in einem Rennen, in dem sich der F138 trotzdem Red Bull ergeben muss. Vettel gewinnt noch immer: Der Deutsche fliegt zu einem Vorsprung von 60 Punkten und sieht den vierten WM-Titel.“

„Tuttosport“:

„Alonso macht den Alonso, aber nimmt Abschied vom Titel. Der tolle Start und die passende Strategie reichen nicht.“

„Corriere della Sera“:

„Vettel, die gewöhnliche einsame Flucht. Alonso, meisterhafter Start. Der Deutsche von Red Bull hat die WM in der Hand.“

„La Stampa“:

„Vettel, einsamer Herrscher und die WM in der Hand. Alonso ertrotzt einen weiteren zweiten Platz, aber Ferrari kann schon an nächstes Jahr denken.“

„La Repubblica“:

„Das Gesetz von Vettel bestraft einen großartigen Alonso. Übermacht des Deutschen auch beim Nachtrennen.“

FRANKREICH:

„Liberation“:

„Vettel hat sich einmal mehr als unantastbar erwiesen.“

SCHWEIZ:

„Neue Zürcher Zeitung“:

„Überlegen wie noch nie. Sebastian Vettel steuert den Red Bull auch in Singapur unaufhaltsam einem weiteren Formel-1-WM-Titel entgegen.“

  • Ravenbird

    Ich weiß immer noch nicht, ob Vettel so gut ist oder ob es der Wagen ist, der das alles ermöglicht. Schumacher hat damals Ferrari kräftig in den A… getreten und damit aus der Versenkung geholt, wo sie nach seinem Abgang bald wieder hingekommen sind.
    Schade, daß man die Fahrer nicht vor dem Rennwochenende einem Rennstall zulosen kann. Vettel im Ferrari und Alonso im Red Bull. Das wär was!

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