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Formel 1: Internationale Pressestimmen zum Russland GP

Die internationalen Pressestimmen zum Großen Preis von Russland in Sotschi

13.10.2014 APA

Mercedes hat sich erstmals in der Formel-1-Geschichte den WM-Konstrukteurstitel geholt. Die internationalen Pressestimmen zum Großen Preis von Russland in Sotschi von diesem Thema und dem Doppelerfolg der Silberpfeile dominiert.

Pressestimmen aus Großbritannien

„Daily Telegraph“: „Obwohl er nach der ersten Runde stürmisch wieder auferstand, hat Rosberg sein Glück verloren und die Führung in der Meisterschaft, die er für fast ein Jahr gehalten hatte. Ihm sind die Antworten auf Hamilton ausgegangen. Psychologisch muss der Weltmeister von 2008 jetzt meilenweit voraus sein.“

„Daily Mail“: „Hamiltons Sieg bringt seine Karriere auf ein Level mit Nigel Mansell. Ein 32. Sieg wird ihn vollends zum erfolgreichsten britischen Rennsieger machen. Der Sieg hat seinen Vorsprung auf 17 Punkte ausgebaut – was leider fast keine Rolle spielt wegen der lächerlichen doppelten Punkte im letzten Rennen in Abu Dhabi.“

„Guardian“: „Als alles vorbei war, war eher Erleichterung spürbar als irgendein Jubel, denn in Japan schwebt Jules Bianchi in Lebensgefahr und es gab Sicherheitsbedenken rund um dieses Ereignis. Es bis gestern Abend zu schaffen, schien wie ein kleiner, trauriger Triumph.“

Pressestimmen aus Italien

„La Gazzetta dello Sport“: „Volksfest Mercedes. Rosberg macht einen Fehler, Alleingang für Hamilton. Der Konstrukteurstitel landet in Deutschland. Willkommen im Mercedes-Land Mister Putin, wo nur Spaß hat, wer das Privileg hat, einen Wagen mit Mercedes-Stern zu fahren. Der Rest ist kosmische Langeweile. Das ist vor allem die Schuld von Nico Rosberg, der direkt nach dem Start die Möglichkeit verspielt, Lewis Hamilton zu schlagen.“

„Corriere dello Sport“: „Mercedes, der neue Stern. Erster Konstrukteurs-Titel für ein deutsches Team. Rosberg macht einen Fehler und Hamilton baut seinen Vorsprung auf 17 Punkte aus. Lewis ist uneinholbar für alle. Und Mercedes hat schon einen Monster-Motor für nächstes Jahr im Keller.“

„Tuttosport“: „Mercedes ist jetzt „über alles“. Hamilton bringt die 25 Punkte, die für den Konstrukteurstitel noch gefehlt haben. Und er hat jetzt eine Hypothek für seinen WM-Titel.“

Pressestimmen aus Spanien

„El Pais“: „Wladimir Putin hatte jahrelang um ein Formel-1-Rennen gekämpft. Als er es endlich bekam, interessierten die medizinischen Nachrichten von Jules Bianchi mehr als das Geschehen auf der Rennstrecke.“

„El Periodico“: „Hamilton gewinnt mit enormer Leichtigkeit. Es gibt weder ein Rennen noch einen Kampf.“

„As“: „Hamilton siegt ohne Komplikationen.“

Pressestimmen aus Russland

„Rossijskaja Gaseta“: „Sportlich gesehen gewann Lewis Hamilton den ersten Grand Prix in der Geschichte Russlands. Aber das Rennen hat viel mehr Sieger. Vor allem für den Gastgeber war es ein großer Erfolg. Russland hat die Welt ein weiteres Mal stark beeindruckt.“

„Kommersant“: „Das Rennen war wirklich historisch für Russland. Denn Olympische Spiele gastierten vor Sotschi bereits in Moskau, aber die Formel 1 fand erstmals bei uns statt. So konnte es mancher Fan kaum glauben: Ist das wirklich Sebastian Vettel? Auch die Funktionäre sind froh: einige, dass das Rennen stattfand, andere, dass es vorbei ist.“

Pressestimmen aus Frankreich

„Liberation“: „Der Auftakt zum russischen Grand Prix war geprägt von einer Hommage an den in Japan verunglückten Jules Bianchi. (…) Mit diesem erneuten Doppelsieg – dem neunten in dieser Saison – haben Hamilton als Sieger und Rosberg knapp dahinter ihrem Arbeitgeber das Wichtigste gesichert: der Weltmeistertitel der Konstrukteure ist Mercedes nicht mehr zu entreißen.“

„Le Figaro“: „Der Schatten von Jules Bianchi lag über der Formel 1 in Sotschi. Der französische Pilot, immer noch zwischen Leben und Tod nach seinem Unfall in Suzuka, war in allen Gedanken während des Großen Preises von Russland.“

„Le Parisien“: „Beim Treffen zum ersten Großen Preis von Russland in Sotschi war die Emotion dabei. Vor dem Start formten die Piloten einen Kreis, um ihre Unterstützung zu zeigen für einen von ihnen, den Franzosen Jules Bianchi, Opfer eines fürchterlichen Unfalls am vergangenen Wochenende in Japan und immer noch in einem kritischen Zustand. Das Resultat des Rennens war zweitrangig.“

Pressestimmen aus Deutschland

„Berliner Morgenpost“: „Spazierfahrt zu Putin. Trotz Rosbergs Patzer gewinnt Mercedes bei Sotschis Formel-1-Premiere den Konstrukteurstitel.“

„Bild“: „Putin lässt die Formel 1 strammstehen. Das gab es in 64 Jahren Formel 1 noch nie! Alle 21 Fahrer mussten vor dem Start auf der Zielgerade strammstehen und der russischen Hymne lauschen.“

„Frankfurter Rundschau“: „Rosberg verliert weiter an Boden. Nico Rosberg hat bei der Russland-Premiere der Formel 1 trotz einer spektakulären Aufholjagd die nächste schmerzhafte Niederlage gegen seinen Stallrivalen Lewis Hamilton kassiert und verliert den WM-Titel immer mehr aus den Augen. Nach einem verheerenden Bremsfehler in der ersten Runde betrieb der Mercedes-Pilot beim Sieg von Hamilton als Zweiter nur Schadensbegrenzung.“

„Hamburger Abendblatt“: „Hamilton jubelt an der Seite von Putin. Beim umstrittenen Formel-1-Rennen in Sotschi siegt der Brite vor Nico Rosberg und sichert Mercedes erstmals den Konstrukteurstitel.“

„Handelsblatt“: „Mercedes gewinnt Formel 1.“

„Stuttgarter Zeitung“: „Mercedes feiert die nächste Sternstunde.“

„Tagesspiegel“: „Verbremste Premiere. Die Formel-1-Welt steht auch in Sotschi noch unter dem Schock des Bianchi-Unfalls. Dank des nächsten Patzers von Nico Rosberg siegt Lewis Hamilton beim Debüt in Russland und baut die WM-Führung aus.“

Pressestimmen aus der Schweiz

„Neue Zürcher Zeitung“: „Die Erfolgsserie Hamiltons hält an. Der Brite sichert Mercedes bei der Formel-1-Premiere in Russland den ersten WM-Titel der Konstrukteure.“

„Tagesanzeiger“: „Hohe Politik und knappe Kleidchen. Der erste GP von Russland bot weniger Spektakel auf der Strecke als daneben. Lewis Hamilton gewann zum vierten Mal in Folge.“

Video: Lewis Hamilton über sein perfektes Rennwochenende in Sotschi

 

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