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„Hamilton ist bereits wie Senna“

Die internationalen Pressestimmen zum Formel 1-Grand Prix der USA in Austin, Texas – das schriebt die Presse über Hamiltons dritten WM-Titel und Rosbergs verheerenden Fehler.

27.10.2015 APA

Die internationalen Pressestimmen zum Großen Preis der USA in Austin, Texas am vergangenen Sonntag:

Die internationalen Pressestimmen zum GP USA

Pressestimmen aus Großbritannien

„The Times“: „Lewis Hamilton hat vergangene Nacht mit seinem dritten Formel-1-Titel britische Auto-Renngeschichte geschrieben. (…) Es war ein langer Weg für den Fahrer, der als Zehnjähriger angekündigt hat, er wolle Formel-1-Weltmeister werden, und dessen Vater Anthony einst drei Jobs hatte, um seine Karriere zu finanzieren.“

„Guardian“: „Dieser Erfolg ist die Geschichte einer schlichten Vorherrschaft. Hamilton übernahm die Führung nach dem ersten Rennen in Australien und hielt sie über die ganze Saison. In der technisch komplizierten Formel-1-Welt kann sein Triumph ganz einfach erklärt werden: er war schneller als sein größter Rivale, sein Mercedes-Teamkollege, Nico Rosberg.“

„Daily Mail“: „Draußen vor den Fans ignorierte Rosberg Hamiltons Handschlag und ließ dann die Champagnerkorken nicht knallen. Nachdem er vergangene Saison ein knappes Titelrennen verloren hatte, war die Niederlage dieses Jahr eindeutig zu viel für ihn.“

„Sun“: „Hamilton Hattrick“

„Independent“: „Dies war Hamiltons Moment. Sein Tag. Sein Jahr.“

Pressestimmen aus Italien

„Gazzetta dello Sport“: „König Hamilton, ein Triple wie Senna. Rosberg patzt und schenkt den Grand Prix und den WM-Titel seinem Teamkollegen. Hamilton auf dem Dach der Welt. Zehn Siege und elf Pole Positionen in 16 Rennen machen jeden Kommentar überflüssig. Aber was für eine Aufholjagd von Vettel: Vom 13. auf den 3. Platz! Ein Kanonenstart auf nasser Fahrbahn, eine verrückte Aufholjagd und dann der Kampf mit dem Messer zwischen den Zähnen gegen Red Bull. Es war ein weiteres Herzschlag-Rennen von Sebastian Vettel und Ferrari.“

„Tuttosport“: „WM-Gesang für Hamilton. Lewis gewinnt und sichert sich seinen dritten Titel. Aber was für Fehler von Rosberg. Lewis Hamilton reicht ein Schuss. Er trifft präzise und ohne zu Zögern… Rosberg war dabei nie auf der Höhe von Hamilton, und auch wenn er die Entschuldigung vorbringen kann, vom Pech verfolgt gewesen zu sein, ist es offensichtlich, dass er es nie geschafft hätte, seinem Teamkollegen Sorgen zu bereiten. Vettel hat ein perfektes Rennen gezeigt und es aufs Podium geschafft.“

„Corriere dello Sport“: „Dritter WM-Titel für Hamilton, wie sein Idol Senna. Und den Titel sichert ihm ausgerechnet Rosberg. Man müsste diesen Grand Prix der USA als Modell nehmen und daraus ein Abbild machen: So sollte die Formel 1 sein, immer. Tausend Überholmanöver, Spannung von der ersten bis zur letzten Runde.“

„La Stampa“: „König Lewis III., Triumphe und Tränen. Hamilton gehört nun zu den Großen der Formel 1.“

Pressestimmen aus Spanien

„Sport“: „Wie das bei ihm üblich ist, hat Hamilton erneut dank seines Ehrgeizes, seines Mutes und seiner Entschlossenheit gewonnen. Es gibt keine Diskussionen: Lewis war diese Saison der beste Fahrer, der erneute Titelgewinn ist mehr als verdient.“

„Mundo Deportivo“: „Das beste Rennen in vielen Jahren endete mit einem Geschenk von Rosberg an seinen Stallkollegen, das den WM-Titel bedeutete.“

„El Pais“: „Hamilton konzentriert sich mehr denn je auf seine Arbeit, das wurde diese Saison klar, die er vom ersten Tag an nach Belieben beherrscht hat. Stallkollege Rosberg war für ihn niemals ein Hindernis.“

„AS“: „Er hat’s wieder gemacht. Lewis Hamilton gehört bereits zu den Besten in der Geschichte der Formel 1. Das schwarze Genie ist der König in diesem verrückten Sport.“

„La Vanguardia“: „Hamilton erweitert sein Reich. Der Engländer von Mercedes tritt mit seinem 10. Saisonsieg und einem weiteren Geschenk von Rosberg dem Club der dreifachen Weltmeister bei.“

„Marca“: „Er ist bereits wie Senna.“

„El Mundo“: „Ein Reich ohne Rivalen. Mit einem Sieg in Austin macht Hamilton seinen dritten WM-Titel perfekt. Diese Saison war er so dominierend wie nie zuvor.“

Pressestimmen aus Frankreich

„L’Equipe“: „Ein verrücktes Rennen. Ein Rennen eines großen Champions. Ein würdiges Rennen zur Krönung Lewis Hamiltons, der all sein Talent einsetzen musste. Aber ein Rennen, das letztlich perfekt die Saison des englischen Piloten widerspiegelt: permanente Entspannung, souveräne Vorherrschaft und perfekte Beherrschung seines Teamkollegen und Titelrivalen, Nico Rosberg.“

Pressestimmen aus Deutschland

„Frankfurter Allgemeine“: „Der größte Moment in meinem Leben“ – Lewis Hamilton wird in Austin zum dritten Mal Weltmeister – auf seine eigene, kompromisslose Art. Teamkollege Nico Rosberg verliert durch einen Fehler den Sieg und macht Hamilton Vorwürfe.“

„Süddeutsche Zeitung“:Rosberg pfeffert Hamilton die Mütze hin – Lewis Hamilton steigen nach seinem WM-Triumph Tränen in die Augen, Teamkollege Nico Rosberg ist sauer auf ihn. Und Sebastian Vettel plagt die Sehnsucht nach dem großen Erfolg.“

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