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Daniil Kwjat vor seinem ersten Heimrennen.
 

So sieht die Traumkarriere in der Formel 1 aus

Er hat erst 15 Mal bei einem Grand Prix teilgenommen, ist 20 Jahre jung und löst Sebastian Vettel beim amtierenden Weltmeisterteam Red Bull ab. Daniil Kwjat

09.10.2014 APA

Der Große Preis von Russland in Sotschi ist für einen Piloten ein ganz besonderes Rennen. Daniil Kwjat, noch Toro-Rosso-Pilot, fährt in seiner ersten Formel-1-Saison ein Heimrennen. Ab der kommenden Saison ist der 20-jährige dann Nachfolger von Sebastian Vettel bei Red Bull. Beim ersten Grand Prix der Formel 1 auf russischem Boden dürfte er zu spüren bekommen, was es heißt, im Mittelpunkt zu stehen.

Kwjat über die Rennstrecke in Sotschi

In einem Video auf der Team-Homepage stellte Kwjat bereits den neuen Kurs in der Olympiastadt vor. „Sieht ziemlich cool aus“, sagte er am Ende des Films und freute sich auf die Fans in der Heimat. Als Kwjat noch ein Bub war, zogen seine Eltern mit ihm nach Italien, um seine Kart-Karriere zu fördern. Nun kann der 20-Jährige auch wieder zuhause antreten.

Kwjat stellte Vettel-Rekord ein

Der erste Russe in der Formel 1 ist Kwjat allerdings nicht. Witali Petrow, mittlerweile DTM-Fahrer für Mercedes, war im Jahr 2010 als russischer Pionier in die Motorsport-Königsklasse eingestiegen und hielt sich dort drei Jahre bei Lotus und Caterham. Kwjat, GP3-Sieger von 2013, blickt einer längeren und erfolgreicheren Karriere in der Formel 1 entgegen. Schon in seinem ersten Rennen schrieb er Geschichte: Mit 19 Jahren und 324 Tagen war Kwjat heuer beim WM-Auftakt in Australien als Neunter der jüngste Pilot in den Punkterängen und löste damit Vettel ab.

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