Spielberg Red Bull Ring
Mehr Geld für die Region, als erwartet.
 

GP von Österreich: Millionen für Region

Die Rückkehr der Formel 1 nach Österreich wird der Region mehr einbringen, als bisher erwartet. Außerdem sind 400 neue Vollzeitarbeitsplätze in der Steiermark entstanden.

05.05.2014 APA

Durch die Rückkehr des GP von Österreich soll noch mehr Geld in die Region rund um Spielberg fließen, als bisher erwartet. Neben weiteren Motorsportevents wird die Formel 1 in der Steiermark halt machen. Alleine am Grand-Prix-Wochenende sollen aus Nächtigungen, Eintrittspreisen, Verpflegung und Verkehr 34 Millionen Euro eingenommen werden. Diese Summe wurde durch eine Studie des International Central European Institute Vienna (icei), im Auftrag des steirischen Wirtschaftslandesrats Christian Buchmann (ÖVP), errechnet.

Aus einem werden 16 Euro

Insgesamt entstünden aus den Investitionen und dem Veranstaltungstourismus am Rennwochenende eine Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen von 74,5 Mio. Euro im Bundesland. „Jeder Euro Fördergeld des Landes löst durch das Rennwochenende eine private Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen in der Höhe von 16 Euro aus“, so Buchmann, der auch auf die zusätzlichen Steuereinnahmen hinwies. Mit dem Grand Prix sind zusätzliche Steuereinnahmen von über 13 Mio. Euro verbunden.

400 neue Vollzeitarbeitsplätze in der Steiermark

Außerdem wurden durch die Formel-1-Rückkehr fast 500 neue Vollzeitarbeitsplätze geschaffen, 400 davon in der Steiermark. In den vergangenen Monaten seien insgesamt über 60 Mio. Euro an zusätzlichen Investitionen in die Region geflossen.

Sanierung des Rings

Die direkt mit dem F1-Comeback zusammenhängenden Ausgaben in der Höhe von 38 Mio. Euro werden vom Land Steiermark mit 3 Mio. Euro gefördert. Neben der Verlängerung der Werkstättengebäude, der Adaptierung der Renntechnik, der Instandhaltung der Formel 1-Rennstrecke und einer Umfahrung am Ringgelände Schönberg wurde auch das neue, dem Heckflügel eines Rennwagens nachempfundene Partnergebäude „voestalpine wing“ errichtet.

Geld für die Regionalentwicklung

Mit dem Projekt Werkberg, einer Plattform für Regionalentwicklung, unterstützt Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz Projekte im Bezirk Murtal mit rund 5 Mio. Euro. Daneben wurden in den vergangenen drei Jahren rund 50 private Projekte mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 17 Mio. Euro gestartet, die das Land Steiermark mit 1,7 Mio. Euro gefördert hat. „Durch diese zusätzlichen Investitionen entsteht eine Brutto-Wertschöpfung von fast 29 Mio. Euro für die Steiermark“, resümierte Buchmann in der Aussendung.

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