Sebastian Vettel bei einer Autogrammstunde in Japan vor dem GP Suzuka
Auf der kurvenreichen Strecke von Suzuka könnte die WM entschieden werden
 

GP Japan: Schnell, schneller, Suzuka

Am kommenden Wochenende wird Sebastian Vettel möglicherweise seinen WM-Titel feiern können, aber nur wenn Alonso schwächelt.

09.10.2013 APA

 

Nach dem GP von Südkorea steht der Grand Prix von Japan vor der Tür, damit wird am Wochenende die Hochgeschwindigkeitsstrecke von Suzuka möglicherweise Schauplatz von Vettels WM-Triumph. Seit 1987 macht der Grand-Prix-Zirkus Station auf dem 5,807 Kilometer langen Kurs in der Mie-Präfektur. Lediglich 2007 und 2008 setzte Suzuka aus und der Große Preis von Japan wurde am Fuße des Fuji-Vulkans gefahren.

GP von Japan, bekannt für seine Kurven

Vor allem die vielen schnellen Kurven, darunter die legendäre 130R, begeistern die Fahrer in Suzuka. „Auf dem Kurs stehen dir definitiv die Haare zu Berge“, verriet McLaren-Pilot Jenson Button einmal. Die Strecke am Rand eines Vergnügungsparks gilt als sehr anspruchsvoll und verzeiht Fehler kaum. Zu absolvieren sind 53 Runden über eine Gesamtdistanz von 307,471 Kilometern.

Grafik: Rennstrecke des Grand Prix von Japan

Nach 53 Runden wird vielleicht der Weltmeister 2013 feststehen

Entscheidung in Suzuka möglich

Rekordhalter in Suzuka mit sechs Siegen ist Michael Schumacher. Zuletzt jedoch stand der Große Preis von Japan ganz im Zeichen seines deutschen Landsmannes Sebastian Vettel. 2009, 2010 und 2012 holte sich der Red-Bull-Pilot den Sieg in Suzuka. 2011 feierte er auf der Strecke durch einen dritten Platz im Rennen vorzeitig seinen zweiten WM-Titel. Auch in diesem Jahr könnte er schon in Suzuka die Entscheidung erzwingen, wenn er gewinnt und Ferrari-Star Fernando Alonso höchstens Neunter wird.

pixel