Berger traut Kwjat viel zu - dessen Einstieg in die Formel 1 käme trotz seiner erst 19 Jahre nicht zu früh.
Berger traut Kwjat viel zu - dessen Einstieg in die Formel 1 käme trotz seiner erst 19 Jahre nicht zu früh.
 

Gerhard Berger freut sich über Kwjats Einstieg in die Formel 1

Berger hält den 19-jährigen Russen für ein Naturtalent und den geborenen „Racer“

22.10.2013 APA

Wie am Montag bekannt gegeben wurde, wird der Russe Daniil Kwjat ab der kommenden Saison für das Formel-1-Team Toro Rosso fahren. Eine gute Entscheidung, findet Ex-Pilot Gerhard Berger: Der frühere Mitbesitzer des Zweitteams von Red Bull hält den 19-jährigen, der direkt aus der GP3 in die Königsklasse aufrückt, für ein Naturtalent. „Er hat einen Naturspeed“, so Berger.

Kwjat ist „kein Lerner, sondern ein Racer“

Kwjat ist derzeit Zweiter der GP3-Serie. „Er hat sein Potenzial gezeigt. Er hat auch mit dem nicht allerbesten Auto starke Resultate gebracht“, erinnerte Berger. Das habe Kwjat nicht seinem Fleiß, sondern vor allem seinem Talent zu verdanken. „Er ist kein Lerner, sondern ein Racer“, erklärte Berger. Dass die Königsklasse für den jungen Russen – Kwjat wird im April 20 – zu früh kommt, glaubt Berger nicht. „Toro Rosso ist eine gute Schule. Ein guter Pilot schafft so etwas“, meinte der 54-jährige Tiroler, der seinen Hälfteanteil am italienischen Team 2008 an Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz abgegeben hatte. „Es ist eine hervorragende Chance.“ Red Bulls Motorsportchef Helmut Marko sei bekannt für derart mutige Schritte.

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