Vettel Ferrari
 

Gedämpfter Optimismus bei Vettel

Nach den ersten Testrunden im neuen Ferrari SF 15-T mahnt Sebastian Vettel zur Geduld: „Das Team ist im Umbruch, viele neue Leute, das wird Zeit brauchen“.

02.02.2015 APA

Obwohl Sebastian Vettel beim Testauftakt in Jerez die Bestzeit holte, mahnt der Neo-Ferrari- und Ex-Red Bull-Pilot zur Geduld. Sebastian Vettel hat auch nach seinem starken Testauftakt mit der Bestzeit in Jerez Geduld für seine „Mission“ beim Formel-1-Rennstall Ferrari angemahnt. „Das Team ist im Umbruch, viele neue Leute, das wird Zeit brauchen“, betonte der deutsche Ex-Weltmeister nach seinen ersten Kilometern am Sonntag im neuen SF15-T.

Ferrari auf Mercedes-Jagd

Nachdem sein Vorgänger Fernando Alonso im Vorjahr nur Sechster, Kimi Räikkönen gar nur Zwölfter in der WM-Endabrechnung geworden waren, gilt es für Ferrari nun, den Abstand zum Top-Team Mercedes zu verringern. „Alle haben sich schwergetan, da wirklich ranzukommen“, blickte Ex-Red-Bull-Fahrer Vettel auf die überlegene Saison 2014 der Silberpfeile zurück.

„Den anderen das Leben schwer machen“

„Unser großes Ziel für dieses Jahr ist, deutlich näher zukommen, die Lücke zu schließen und den anderen das Leben schwer zu machen“, sagte Vettel. Sein neuer Teamchef Maurizio Arrivabene hatte zwei Grand-Prix-Siege als Ziel für 2015 ausgegeben. Vettel selbst wartet seit November 2013 auf seinen 40. Rennerfolg.

„Riesiges“ Potenzial bei Ferrari

Der 27-jährige Vierfach-Weltmeister betonte, dass das Potenzial bei Ferrari „riesig“ sei. Und seine Motivation könne nicht höher sein: „Es ist eine ganz neue Herausforderung. Eine Mission und darauf freue ich mich.“

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