© Bild: NICOLAS BOUVY / EPA / picturedesk.com
Ari Vatanen setzte sich als erster Fia-Funktionär für eine Absage ein.
 

Für Russland-GP-Absage ist die FIA zuständig

Die Formel 1-Teams erwarten eine „Meinung oder Leitlinie“ vom Motorsport-Weltverband.

06.09.2014 APA

Die Formel-1-Teams haben die Zuständigkeit für eine eventuelle Absage des Russland-Grand-Prix am 12. Oktober in Sotschi an den Motorsport-Weltverband (FIA) weitergegeben. „Wir müssen uns auf die FIA und den Promoter verlassen und von dort eine Meinung oder Leitlinie bekommen“, stellte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff in Monza klar.

Wolff will Leitlinie der FIA abwarten

Der Österreicher machte aber auch klar, dass seiner Meinung nach Sport vereinen solle. „Es ist immer gefährlich, sich nur aufgrund der Medien eine Meinung zu bilden. Denn das könnte ziemlich falsch sein gegenüber dem, was wirklich passiert. Deshalb sollten wir auf eine Leitlinie der FIA warten“, sagte Wolff.

Teams werden FIA-Entscheidung befolgen

Klar wurde aber, dass die Teams nach Russland kommen, wenn die FIA das so will. Marussia-Teamchef John Booth wies darauf hin, dass sie als Sportler entsprechend der Regeln des Dachverbandes zu arbeiten hätten. Federico Gastaldi von Lotus meinte: „Wir sind Teil des Events und müssen deshalb da sein. Politik hin oder her, wir kontrollieren das nicht.“ Red-Bull-Teamchef Christian Horner sagte: „Wenn dort ein Rennen stattfindet, werden wir dort sein.“ Dem stimmte auch Ferrari-Kollege Marco Mattiacci zu.

Russland-GP für 12. Oktober geplant

Die Grand-Prix-Premiere in der Olympiastadt Sotschi ist für den 12. Oktober geplant. Der frühere Rallye-Weltmeister Ari Vatanen hatte am Donnerstag als erster hoher Motorsport-Funktionär eine Absage des Russland-Rennens wegen der Ukraine-Krise gefordert .

Links zur Formel 1

 

Mehr zum Thema
pixel