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TUG Racing - „TANKIA 2016“
 

Formula Student Austria 2016

Die weltweite „Formel 1 der Studenten“ gastiert am Red Bull Ring in Spielberg: 42 Teams messen sich bei Formula Student Austria

29.07.2016 APA

Am steirischen Red Bull Ring in Spielberg bringen sich wieder internationale Hochschul-Racing-Teams in Position: Bei der „Formula Student Austria“ (FSA) treten vom 1. bis zum 4. August Studenten-Teams aus 13 Nationen mit ihren selbst entwickelten Rennwagen in mehreren Disziplinen gegeneinander an. Rund 1.200 Studenten und die eigens für diese Rennsaison gebauten Boliden werden erwartet. Der Eintritt zu den Rennen ist frei.

Studenten-Teams konstruieren Rennautos

„Formula Student“ ist ein Wettbewerb, der ausgehend von den USA seit rund 15 Jahren auch auf Rennstrecken in Europa durchgeführt wird. Dazu konstruieren Rennteams von bis zu 30 Studierenden ein einsitziges Rennauto, das gemeinsam mit Zulieferern der Automobilindustrie auf die Rennbahn gebracht wird, um sich dann mit Teams aus aller Welt in verschiedenen Bewerben zu messen, erklärt Christoph Müller vom steirischen Autocluster ACstyria am Mittwoch gegenüber der APA.

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© Bild: Formula Student Austria

Von Studenten gebautes Auto brach Beschleunigungs-Weltrekord

„In den dynamischen Disziplinen sind insbesondere Beschleunigung, Schnelligkeit und Ausdauer gefragt. Die Fahrzeugkonstruktion und Marketingstrategie stehen bei den statischen Disziplinen im Vordergrund“, schilderte Müller. Die Qualität der studentischen Boliden ist hoch: Erst im Juli hat laut Müller beispielsweise das Team der ETH Zürich am Austragungsort Silverstone sein Elektro-Racingcar in 1,513 Sekunden von 0 auf 100 km/h gebracht und damit den Beschleunigungs-Weltrekord gebrochen.

Vier Teams aus Österreich

Die österreichischen Teams stellen insgesamt eine kleine Teilnehmergruppe dar: Zum Bewerb kommen zwei Teams aus Graz und zwei aus Wien. Die TU Wien (TUW Racing) tritt mit einem Rennwagen mit elektrischem Antrieb an, die Teams des FH Campus Wien (Os.Car Racing Team), der TU Graz (TUG Racing Team) und der FH Joanneum (Joanneum Racing Graz) mit Verbrennungsmotoren, so FSA-Organisator Christoph Hirt.

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© Bild: ACstyria

Steirische Teams 2016 bereits international erfolgreich

In diesem Jahr waren die steirischen Teams schon sehr gut unterwegs, so Hirt: Das Team der TU Graz fuhr beim Wettbewerb im US-Bundesstaat Michigan im Mai mit seinem Tankia auf den zweiten Platz der Formel 1 der Studentenboliden, in Silverstone landete es im Juli auf dem dritten Gesamtplatz. Das Studierendenteam der FH Joanneum erreichte ebenfalls bereits einen dritten Platz.

Steirische Zulieferer unterstützen Teams

Steirische Zulieferer unterstützen die Teams und nutzen den direkten Kontakt zu den Rennteams vor Ort. Magna Steyr, Magna Powertrain und Altran Concept Tech vergeben in Kooperation mit dem ACstyria den „Clean Mobility Award“ für das nachhaltigste und effizientesten Fahrzeug.

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