luca auer formel 3 grand prix de pau
© FIA F3 EM/Thomas Suer
 

Formel 3: Podium und wertvolle Punkte für Lucas Auer in Pau

Lucas Auer blickt zufrieden auf das Rennwochenende in Pau zurück. Auer konnte dreimal in die Punkte fahren und auch ein Podiumsplatz war drin.

11.05.2014 Online Redaktion

Auch am dritten Rennwochenende der FIA-Formel-3-Europameisterschaft auf dem Straßenkurs im südfranzösischen Pau erreichte der Kufsteiner Rennfahrer Lucas Auer einen Podiumsplatz. Im ersten von insgesamt drei Rennen am Wochenende belegte der Fahrer des deutschen Teams kfzteile24 Mücke Motorsport Platz zwei. Wie bereits in der Vorwoche in Hockenheim überreichte ihm sein Onkel Gerhard Berger in dessen Funktion als Vorsitzender der Formel-Kommission des Automobil-Weltverbands FIA bei der Siegerehrung den Pokal. Auch im zweiten und dritten Rennen des Wochenendes fuhr Auer wertvolle Punkte ein, nachdem er auf den Positionen sieben bzw. sechs ins Ziel fuhr. Nach neun von insgesamt 33 Saisonläufen in der FIA-Formel-3-EM belegt der Tiroler Platz drei in der Fahrerwertung.

lucas auer grand prix de pau

© FIA F3 EM/Thomas Suer

Auer beim Grand Prix de Pau am Samstag 2.

Der „Grand Prix de Pau“, der 1933 erstmals ausgetragen wurde, gehört zu den traditionsreichsten Motorsportveranstaltungen Europas. Es ist das älteste noch bestehende Rennen in Europa, das komplett auf einem Straßenkurs ausgetragen wird. „Die Strecke ist zwar nur 2,76 Kilometer lang, aber sie hat es wirklich in sich. Überholmöglichkeiten gibt es nur wenige, daher ist die Startposition äußerst wichtig“, stellte Lucas Auer nach seinen ersten Erfahrungen auf dem Stadtkurs fest. Wegen der kurzen Strecke und die große Anzahl der Teilnehmer war das Starterfeld im Zeittraining in zwei Gruppen aufgeteilt. Im Zeittraining für das erste Rennen fuhr Auer in seiner Trainingsgruppe die schnellste Zeit. Da in seiner Gruppe aber insgesamt langsamere Rundenzeiten gefahren wurden als in der anderen Trainingsgruppe, musste Auer das Rennen von Startplatz zwei aus in Angriff nehmen. Diese Position fuhr er im 29 Runden langen Rennen, das zwei Mal von einer Safety-Car-Phase unterbrochen wurde, schließlich auch nach Hause. „Mein zweiter Podiumsplatz in dieser Saison, ein tolles Ergebnis“, freute sich Auer.

Lucas Auer mit Platz 7 und 6 am Sonntag zufrieden

Im zweiten Zeittraining, entscheidend für die Startplätze im zweiten und dritten Rennen des Wochenendes, lief es für Auer nicht optimal. „Wir haben bei der Abstimmung des Autos etwas zuviel riskiert, was leider nicht zum gewünschten Ergebnis führte“, gestand er. Dennoch konnte er sich in beiden Rennen gegenüber seine Startpositionen verbessern. Das Rennen am Sonntag Vormittag, das im strömenden Regen hinter dem Safety-Car gestartet wurde, nahm er von Platz zwölf aus in Angriff. Nach einigen erfolgreichen Überholmanövern und dank einiger Ausrutscher von Konkurrenten kam er als Siebter ins Ziel. Im dritten und letzten Rennen des Wochenendes startete Auer als Achter und sah auf Rang sechs die Zielflagge. „Mit einem Podiumsplatz und vielen wertvollen Punkten an diesem Wochenende bin ich recht zufrieden“, kommentierte er. „Überholen ist im Formel-3-Auto auf diesem engen Kurs äußerst schwierig, was vor allem im dritten Rennen ein Problem für mich war. Ich war zwar viel schneller als mein Vordermann, fand aber keinen Weg vorbei. Insgesamt blicke ich aber positiv auf dieses Wochenende zurück.“ In drei Wochen stehen die nächsten drei Saisonläufe der FIA-Formel-3-EM auf dem Hungaroring nahe Budapest auf dem Programm.

Von René de Boer.

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