Diese Collage twitterte Webber als Reaktion auf die "skurrile" Bestrafung für seine Taxifahrt.
Diese Collage twitterte Webber als Reaktion auf die "skurrile" Bestrafung für seine Taxifahrt.
 

Formel 1: Webber twittert Reaktion auf Verwarnung nach Taxifahrt

Auf die Bestrafung für seine „Taxifahrt“ beim GP von Singapur reagierte der australische Red Bull-Pilot mit einer historische Fotocollage mit früheren Formel 1-Mitfahrgelegenheiten.

24.09.2013 APA

Nach Mark Webbers „Taxifahrt“ beim Grand Prix von Singapur und der darauffolgenden Verwarnung twitterte der Formel 1-Pilot seine Reaktion auf die Bestrafung: Eine Fotocollage, auf der frühere, zum Teil legendäre Formel-1-Mitfahrgelegenheiten zu sehen sind. „Ja, ich dachte, es wurde schon zuvor gemacht“, schrieb der Australier.

Der Red-Bull-Pilot war am Sonntag beim Nachtrennen kurz vor Schluss mit Defekt ausgeschieden. Webber stellte seinen Boliden ab, lief aber zurück auf die Strecke und wurde von seinem Freund Fernando Alonso quasi als Anhalter zurück zur Box mitgenommen. Die Szene spielte sich allerdings unmittelbar nach einer schwer einsehbaren 90-Grad-Kurve ab.

Rückversetzung um 10 Startplätze beim nächsten Rennen als Strafe

Webber wurde den Regeln entsprechend verwarnt. Es war seine dritte Ermahnung in dieser Saison, daher wird er beim nächsten Rennen in Südkorea um zehn Startplätze zurückversetzt. Auch Alonso erhielt eine Verwarnung, für den Ferrari-Star blieb sie aber ohne Folgen. Webber hält die Bestrafungen „gelinde gesagt für skurril. Großartiger Moment, und die Fans haben es geliebt“, schrieb der 37-Jährige.

  • ReinhardP

    Wenn zwei das gleiche tun ist es nicht das selbe….

    Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Moralinsauren auch in der Formel 1 bereits das Ruder übernommen haben: Anlaßgesetzgebung (siehe zuletzt das Herabsetzen der Boxenstraßengeschwindigkeit) und Strafen wie überall durch die „Puhh-und-Pahhh-und-Bähhh“-Gesellschaft!

    Am Besten, wir wickeln uns alle in dicke Tücher, hadern mit dem Schicksal, weil wir irgendwann ja doch sterben müssen, und warten die nächsten Jahrzehnte einfach darauf: freud- aber auch nicht angstlos.

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