Lange dauerte die Fahrt mit dem Staubsauger für Vettel in Melbourne nicht.
 

Formel 1: Vettel über den Klang der neuen Motoren

Der Saisonauftakt zur Formel 1-Saison 2014 in Melbourne verlief für Weltmeister Vettel alles andere als erfreulich – das Zitat des Tages stammt trotzdem von ihm.

16.03.2014 APA

Noch-Weltmeister Sebastian Vettel schied am Sonntag zum Auftakt der Formel 1-Saison 2014 beim Grand Prix von Australien gleich in der Anfangsphase aus. Das Zitat des Tages lieferte der Deutsche im Anschluss an das Rennen trotzdem: „Es hört sich eher so an, als ob ein Staubsauger neben dir herlaufen würde als ein Rennauto auf der Stecke fahren“, so Vettel in Melbourne über den Sound der neuen Sechszylinder-Turbomotoren.

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  • Megatron

    Die Motoren sind ca. 1/3 leiser, aber unter LEISE verstehe ich was Anderes:

    How loud are F1’s new engines? (Source: FIA)
    2014 V6 turbo 134 decibels
    Old V8 engine (2006-2013) 145 decibels
    Front row of a rock concert 110 decibels
    Threshold of pain 130 decibels

    Zwei Motoren klingen ungefähr so wie in den Achtzigern und das war die beste Zeit der F1, nur Mercedes fällt ein bißchen aus der Rolle ;-)

  • Ravenbird

    Der Klang ist gewöhnungsbedürftig, liegt aber im nicht absolut gesundheitsschädlichen Bereich.
    Würde ICH im Reglement etwas zu sagen haben, wäre das eine der Grundforderungen an die F1.
    Höchstleistung bei gleichzeitigem Umwelt- UND Gesundheitsschutz und Energieeffizienz müssen Grundkriterien sein, wenn die F1 weiter als Entwicklungs- und Zukunftszentrum für Straßenautos sein will.
    Das scheint bei den F1-Autos der Saison 2014 der Fall zu sein. Ich hätte nicht gedacht, daß beinahe alle Fahrzeuge die Zielflagge sehen würden – trotz dieser extremen Technik.
    Daumen hoch!

    • Megatron

      Die Bürgerinitiative in Spielberg wird jetzt auch ein bißchen Argumentationsnotstand bekommen, wenn der Schallpegel runtergeht. Außerdem kann ich es mir zum ersten Mal überlegen, ob ich meine bessere Hälfte zum Rennen mitnehmen kann, was beim bisherigen Gekreische eine sinnlose Frage gewesen wäre.

      Ich finde es außerdem höchst bemerkenswert, dass ein Qualitätsmagazin wie die „autorevue“ auf diesen Populismus-Schwachsinn aufspringt. Von Ihnen hätte ich mir ein bißchen mehr Hintergrund erwartet als ein solche Artikel auf Bild-Niveau.

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