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Vettel hatte an den beiden ersten Testtagen mit Problemen zu kämpfen, Ricciardo soll Donnerstag und Freitag sein Glück versuchen.
 

Formel 1: Vettel musste zweiten Testtag vorzeitig beenden

Nach acht Runden war der zweite Testtag wegen Problemen am Hybridsystem von Partner Renault für Vettel beendet – Ricciardo soll am Donnerstag und Freitag testen

29.01.2014 APA

Auch am zweiten Testtag in Jerez de la Frontera hatte Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel Schwierigkeiten mit seinem neuen RB10. Probleme am Hybridsystem von Partner Renault bremsten den vierfachen Champion in seinem Red Bull nach acht Runden, schon wieder drang Rauch aus der Garage. Am Vortag hatte Vettel nur dreimal den 4,428 Kilometer langen Kurs umrundet. Damit kam er an seinen ersten beiden Testtagen im neuen RB10 nur auf 48,708 Übungskilometer. Im Vergleich dazu: Vor einem Jahr hatte er mit dem damals neuen RB9 zum Auftakt 102 Runden gedreht, alleine an seinem zweiten Tag 96.

Ricciardo testet am Donnerstag und Freitag

Vettels neuer australischer Teamkollege Daniel Ricciardo soll den neuen Boliden am Donnerstag und Freitag testen. Bis dahin soll auch ein neues umfangreicheres Hybridsystem ERS eingebaut sein, das in diesem Jahr für 160 Zusatz-PS für 33,3 Sekunden pro Runde sorgt – sofern es funktioniert. Wird an diesem Plan festgehalten, muss sich der Vierfach-Weltmeister nun gedulden. Denn die zweite Phase der drei Testperioden folgt er vom 19. bis 22. Februar in Bahrain. Saisonauftakt ist am 16. März in Melbourne.

Vettel mit meisten Problemen zu Testbeginn

In diesem Jahr treten alle Teams nach der größten technischen Reform der Formel-1-Geschichte mit komplett neuen Autos an. Problemlos kam kein Team über die ersten beiden Testtage in Jerez. Vettel erwischte es aber unterm Strich mit am schlimmsten. Am Auftakttag musste er fast acht Stunden warten, ehe eine falsch montierte Feder in Ordnung gebracht worden war und er auf die Strecke konnte.

Toro Rosso kam am Mittwoch gar nicht zum Zug

Nicht besser als für Red Bull lief es am Mittwoch für das Schwesterteam Toro Rosso. Der Russe Daniil Kwjat konnte am zweiten Testtag mit dem STR9 überhaupt nicht auf die Strecke. Elektronik-Probleme konnten nicht rechtzeitig behoben werden, teilte das Team mit. Man habe daher zu einem gewissen Zeitpunkt entschieden, sich auf die Vorbereitung für Donnerstag zu konzentrieren. Dann soll der Franzose Jean-Eric Vergne den Boliden steuern.

Rosberg schaffte am Mittwoch 97 Runden, Bestzeit für Jenson Button

Nico Rosberg im Mercedes brachte es am Mittwoch auf 97 Runden. Auf dem bedeutungslosen Zeitentableau reihte sich der Deutsche im neuen Mercedes F1 W05 auf dem vierten Rang (1:25,588) hinter dem Finnen Valtteri Bottas (Williams/1:25,344) ein. Kimi Räikkönen fuhr im neuen Ferrari F14T 47mal über den 4,428 Kilometer langen Kurs (2. Platz/1:24,812), Jenson Button gelangen im neuen McLaren MP4-29 immerhin 43 Umläufe. Nebenbei schaffte der Brite, der am Dienstag wegen Problemen am Wagen noch hatte pausieren müssen, die Bestzeit (1:24,165).

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