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Vettel: Illusionslos, aber nicht verzweifelt
 

Formel 1: Vettel gibt noch nicht auf

Rein mathematisch hat Red Bull noch eine Chance auf den WM-Titel. Vettel bleibt aber realistisch: „Es ist kein großes Geheimnis: Mercedes ist im Moment das Maß aller Dinge.“

15.07.2014 APA

Der vierfache Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel will trotz der erdrückenden Mercedes-Dominanz noch nicht aufgeben. „Rein mathematisch betrachtet können wir noch immer um den WM-Titel kämpfen. So gesehen wäre es dumm, zu sagen, wir sind weg vom Fenster“, sagte der deutsche Red-Bull-Pilot in einem Interview des Fachmagazins „Motorsport aktuell“ (Dienstag).

Bereits 95 Punkte Rückstand

Sonst könne er „ja gleich zu Hause bleiben“. Vor dem Großen Preis von Deutschland am Wochenende in Hockenheim liegt Vettel als Gesamtsechster mit 70 Punkten allerdings bereits 95 Zähler hinter seinem führenden Landsmann Nico Rosberg (165). Der Brite Lewis Hamilton (161) unterstreicht als Zweiter die Mercedes-Dominanz.

„Mercedes ist im Moment das Maß aller Dinge“

Vettel hob die Überlegenheit der Silberpfeile mit acht Siegen in bisher neun Rennen hervor. „Es ist kein großes Geheimnis: Mercedes ist im Moment das Maß aller Dinge“, sagte der 27-jährige Hesse. „Wenn sie keinen Fehler machen, können sie im Prinzip alle noch vor uns liegenden Rennen gewinnen.“

Vettel: „Realistisch betrachtet ist der Rückstand zu groß“

Er bezweifle, dass Red Bull die Lücke zu Mercedes in dieser Saison noch schließen könne. „Realistisch betrachtet ist der Rückstand zu groß“, urteilte Vettel. Zudem seien Rosberg und Hamilton clever genug, um zu wissen, wo trotz aller Rivalität die Grenze liege.

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