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Teilerfolg für Ecclestone in den USA.
 

Formel 1: US-Gericht nicht für Ecclestone-Klage zuständig

Für die Schadenersatz-Klage einer US-Investmentfirma erklärte sich ein New Yorker Gericht für nicht zuständig: Der Fall solle nach deutschem oder englischem Recht geklärt werden.

22.01.2014 APA

Teilerfolg für Formel 1- Boss Bernie Ecclestone: In einer Schadenersatzklage gegen den 83-Jährigen in Zusammenhang mit dem Verkauf der Formel-1-Anteile der BayernLB vor acht Jahren erklärte sich ein New Yorker Gericht für nicht zuständig. Der Fall solle nach deutschem oder englischem Recht geklärt werden.

US-Investmentfirma klagte Ecclestone auf 650 Mio. Dollar Schadenersatz

Die US-Investmentfirma Bluewaters hatte Ecclestone auf Schadenersatz von 650 Millionen Dollar verklagt. Auch die Beteiligungsfirma CVC gehörte zu den Beklagten. Bluewaters erklärte, für den 47-Prozent-Anteil 2005 das höchste Gebot abgegeben zu haben. Ecclestone habe aber den Verkauf an CVC für knapp 830 Millionen Dollar bevorzugt, um Chef der Königsklasse des Motorsport zu bleiben.

Ecclestone muss in Deutschland im April vor Gericht

Ecclestone muss sich ab Ende April in Deutschland wegen Korruptionsverdachts auch strafrechtlich verantworten. Ihm wird vorgeworfen, einen Vorstand der BayernLB bestochen zu haben. Der einflussreiche Sportmanager weist die Vorwürfe zurück, hat aber angekündigt, vor Gericht zu erscheinen. Zudem sieht sich Ecclestone in dem Zusammenhang mit weiteren Schadenersatzforderungen konfrontiert.

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