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Sergio Perez (links) im Force India war in 1:35,290 Min. Tagesschnellster.
 

Formel 1-Tests in Bahrain: Perez Tagesschnellster, Red Bull erneut mit Problemen

Am ersten von vier Testtagen in Bahrain kam Daniel Ricciardo im RB10 auf 32 Runden und Platz 7 – Perez Tagesschnellster, Bottas mit den meisten Runden

27.02.2014 APA

Auch die abschließenden viertägigen Testfahrten für die kommende Formel 1-Saison in Bahrain begannen für Red Bull mit Problemen. Das Weltmeisterteam hatte in Sakhir erneut mit der Kühlung des RB10 zu kämpfen, Daniel Ricciardo schaffte es auf 39 Runden und Platz sieben.

Überhitzung-Probleme bei Red Bull

Der Renault-Motor der Bullen ist zwar noch nicht dort, wo er sein soll, aber wohl weniger der Grund für die Probleme des Weltmeister-Temas als das eigene, aggressive Design. Ricciardo musste nach schnelleren Umläufen in der Wüste von Sakhir an die Box, um seinen RB10 auskühlen zu lassen. Am Nachmittag war der Australier fast gar nicht mehr auf der Strecke. Fünf Stunden wurde an seinem Auto gearbeitet, ehe der 24-Jährige doch noch einige Runden drehte. „Das Paket fühlt sich ein bisschen besser an“, sagte Ricciardo. „Wir haben immer noch einige Probleme gehabt, aber wenigstens war das Auto auf der Strecke. Wir haben am Vormittag einen Schritt nach vorne gemacht. Wir sehen nicht so schlecht aus für die nächsten drei Tage.“

Vettel übernimmt am Samstag das Steuer des RB10

Ricciardo sitzt am Freitag noch hinter dem Lenkrad, am Samstag und Sonntag übernimmt Vierfach-Weltmeister Sebastian Vettel. Hauptproblem dürfte derzeit der Verbau des neuen Turbomotors sein, der zu viel Hitze produziert. Eine Lösung von einem Tag auf den anderen scheint nicht in Sicht. Schon bei den bisherigen Testfahrten in Jerez und vergangene Woche in Bahrain hatten die Bullen nicht ihr gewünschtes Pensum abspulen können.

Red Bull auch bei Rundenzeiten hintennach

In weiterer Folge hinkte das dominante Team der vergangenen Jahre auch bei den Rundenzeiten hinterher. Diesmal fehlten Ricciardo 2,6 Sekunden auf die Spitze. Den Ton gaben erneut die mit Mercedes-Motoren ausgestatteten Boliden an. Diesmal aber nicht der Werksrennstall Mercedes AMG, sondern die Kundenteams Force India und Williams. Perez war in 1:35,290 Minuten der Schnellste.

Sergio Perez / Force India am schnellsten

Tagesschnellster war der Mexikaner Sergio Perez im mit Mercedes-Motor betriebenen Force India. Das größte Pensum spulte der Finne Valtteri Bottas im Williams mit 128 Runden ab. Dahinter folgten Kimi Räikkönen im Ferrari und Nico Rosberg im Mercedes.
„Das war heute kein fantastischer Tag für uns“, sagte Rosberg, der in der Vorwoche Bestzeit gefahren war. „Wir haben heute nicht nur gute Sachen herausgefunden. Das zeigt, dass wir auch an den letzten drei Testtagen noch große Herausforderungen vor uns haben.“ Die Saison beginnt am 16. März in Melbourne.

Ergebnisse der Formel-1-Testfahrten in Bahrain vom Donnerstag (1. von 4 Tagen):

1. Sergio Perez (MEX) Force India 1:35,290 Min. (105 Runden)

2. Valtteri Bottas (FIN) Williams 1:36,184 (128 Runden)

3. Kimi Räikkönen (FIN) Ferrari 1:36,432 (54)

4. Nico Rosberg (GER) Mercedes 1:36,624 (89)

5. Adrian Sutil (GER) Sauber 1:37,700 (89)

6. Kevin Magnussen (DEN) McLaren 1:37,825 (109)

7. Daniel Ricciardo (AUS) Red Bull 1:37,908 (39)

8. Max Chilton (GBR) Marussia 1:38,610 (44)

9. Daniil Kwjat (RUS) Toro Rosso 1:39,242 (55)

10. Pastor Maldonado (VEN) Lotus 1:40,599 (31)

11. Kamui Kobayashi (JPN) Caterham 1:42,285 (19)

 

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