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Für Mercedes-Motorsport Wolff ist eine Cost Cap nicht die richtige Lösung.
 

Formel 1: Teams über Kostenreduzierung einig

Laut Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff sind sich die Formel-1-Rennställe in der grundsätzlichen Frage einer Kostenreduzierung einig – Entscheidung soll bis 30. Juni getroffen werden

04.05.2014 APA

Nach Einschätzung von Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff sind sich die Formel-1-Rennställe in der grundsätzlichen Frage einer Kostenreduzierung einig. Ziel sei es, bis zum nächsten Treffen des Motorsport-Weltrats am 30. Juni Entscheidungen zu treffen, „die allen helfen, nicht nur den kleinen Teams“, sagte der Österreicher am Rande des Saisonauftakts im Deutschen Tourenwagen Masters in Hockenheim.

Mercedes-Motorsportchef Wolff gegen starre Ausgabengrenze

„Es ist die einhellige Meinung bei allen Teams, dass wir die Kosten stark reduzieren wollen.“ Wolff sprach sich am Sonntag gegen eine starre Ausgabengrenze aus, unter anderem, weil diese bei einigen Rennställen nur schwer zu kontrollieren sei. Daher sei eine „Cost Cap meiner Meinung nach nicht der richtige Mechanismus“.

Weiterhin keine endgültige Lösung in Sicht

Die Formel-1-Teams waren in der vergangenen Woche in der Streitfrage der Kostenbegrenzung zu einem Krisentreffen in London zusammengekommen. Eine abschließende Lösung scheint weiter offen. Das bereits für 2015 im Grundsatz beschlossene Ausgabenlimit war von der Formel-1-Strategiegruppe, in der nur die sechs größeren Teams vertreten sind, vor wenigen Wochen wieder gekippt worden. Teams wie Red Bull und Ferrari, die pro Jahr mehr als 250 Millionen Euro ausgeben, sperren sich gegen ein Budgetlimit. Sie wollen höchstens eine Senkung der Ausgaben durch neue Bestimmungen im sportlichen und technischen Reglement akzeptieren.

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