© Bild: Andre Pichette / EPA / picturedesk.com
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Formel 1: Tagesbestzeit in Kanada für Hamilton

Mercedes wird seiner Favoritenrolle in Kanada einmal mehr gerecht – Tagesbestzeit für Hamilton vor Rosberg und Vettel

07.06.2014 APA

Mercedes.Pilot Lewis Hamilton war am Freitag in Montreal vor dem Grand Prix von Kanada in 1:16,118 Min. Tagesschnellster, knapp (0,175) vor seinem Teamkollegen Nico Rosberg. Weltmeister Sebastian Vettel hatte Getriebeprobleme am Red Bull und als Dritter schon fast eine halbe Sekunde Verspätung.

Niki Lauda hält Mercedes-interne Situation für „kontrollierbar“

Der Zweikampf zwischen den beiden in der WM weit voraus liegenden Titelanwärtern Rosberg und Hamilton geht in Kanada zweifellos weiter. Auch wenn die Piloten zuvor nach einer Aussprache den Friedensschluss erklärt haben und auch Aufsichtsrat Niki Lauda am Freitag fest hielt, dass er die Situation wieder – allerdings ohne Garantie – für „kontrollierbar“ hält.

Mercedes wird Favoritenrolle einmal mehr gerecht

Schon am Freitag markierte Hamilton das Feld auf dem Circuit Gilles Villeneuve, wo er schon drei Mal gewonnen hat und am Sonntag (20.00 MESZ) die WM-Führung wieder an sich reißen will. Während es auf der noch rutschigen Strecke bei bedecktem Himmel und vereinzelten Regentropfen zahlreiche Dreher gab, nutzten beide Mercedes-Fahrer die Kraft ihrer mächtigen Antriebsstränge, um sich klar vom Rest des Feldes abzusetzen.

Vettel erneut im Pech

Vettel hingegen wird das Pech nicht los. Der Weltmeister wechselte in der Nachmittags-Session wegen seiner Getriebeprobleme erst spät auf die Supersoft-Reifen. Während der Deutsche damit auf der bereits deutlich besseren Hochgeschwindigkeits-Piste auf P3 vorrückte, waren die anderen Fahrer längst bei ihren Longruns. „Wir konnten wegen unserer Probleme nicht allzu viele Runden fahren“, sagte Vettel. „Da ist noch Platz für Verbesserung.“

Rosberg: „Muss mich noch verbessern“

Gut möglich, dass der Kanada-GP nicht alleine über den Topspeed entschieden wird. Auch die Bremsen sind hier extrem kritisch und da, so gab Rosberg offen zu, „muss ich mich noch verbessern“. Vettel weiß: „Für uns ist wichtig, wie viel wir auf den Geraden verlieren. Und wie viel wir beim Bremsen und in den Kurven wieder wettmachen können. Aber Mercedes ist hier wie erwartet verdammt schnell, Favoriten sind die anderen.“

Red Bull hofft näher an Mercedes heranzukommen

„Für diese Strecke ist der Rückstand nicht erschreckend“, sagte Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko nach Platz drei von Vettel am Freitag, sprach aber eher von „Chassisproblemen“ am Auto des Weltmeisters. „Deshalb hat es lange gedauert, bis wir mit der Abstimmung halbwegs dabei waren.“ Hamilton machte trotz seiner Bestzeit klar, dass er noch schneller werden muss. „Es hat sich ganz gut angefühlt. Aber da geht punkto Setup und Balance noch einiges“, ist der Brite überzeugt. Marko hofft auf wärmeres Wetter am Wochenende. „Das sollte in unsere Richtung tendieren. Ich will nicht zu optimistisch sein, aber vielleicht gelingt es uns, noch näher an die Mercedes heranzukommen.“

Ergebnisse der Freien Trainings für den Formel-1-Grand-Prix von Kanada in Montreal vom Freitag:

2. Session:

1. Lewis Hamilton (GBR) Mercedes 1:16,118 Min.

2. Nico Rosberg (GER) Mercedes 1:16,293

3. Sebastian Vettel (GER) Red Bull 1:16,573

4. Kimi Räikkönen (FIN) Ferrari 1:16,648

5. Fernando Alonso (ESP) Ferrari 1:16,701

6. Felipe Massa (BRA) Williams 1:16,774

7. Valtteri Bottas (FIN) Williams 1:16,893

8. Kevin Magnussen (DEN) McLaren 1:17,052 9. Jenson

Button (GBR) McLaren 1:17,059

10. Jean-Eric Vergne (FRA) Toro Rosso 1:170.,18

Weiter:

12. Daniel Ricciardo (AUS) Red Bull 1:17,644

19. Daniil Kwjat (RUS) Toro Rosso 1:18,732

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