Alonsos "14" soll ihm 2014 im Kampf um den Titel das nötige Glück bringen.
 

Formel 1: Startnummernlotterie – Von Vettels 1 bis Sutils 99

Verfolger blasen mit Glücksnummern zur Attacke auf Vettel – Wenn der Deutsche nicht mehr Weltmeister ist, hat er die 5

12.01.2014 Online Redaktion

Die Formel-1-Piloten gehen künftig mit einer fest vergebenen Startnummer ins Rennen. Im Kampf gegen die Nummer 1 hoffen Sebastian Vettels Rivalen auch auf ihre Glückszahlen. Wenn Vettel nicht mehr Weltmeister ist, hat er die 5.

Die Verfolger blasen künftig mit ihren Glückszahlen zur Attacke auf die 1 von Vettel. Fernando Alonso fährt künftig mit der für ihn so bedeutungsvollen 14, Jenson Button mit der Nummer 22, mit der er bisher ein Mal Weltmeister wurde. Nico Rosberg setzt auf die Glückszahl von Weltmeister-Papa Keke und der künftigen Gattin. Und die Nummer 1 entschied sich für die 5.

Doch die will Vettel letztlich lieber nie auf seinem Auto stehen haben. Denn das würde bedeuten: Er würde nicht als Titelverteidiger in eine Saison starten.

Einmal vergeben behält der Fahrer die Nummer bis ans Karriereende

Rund drei Wochen vor dem Testauftakt für die Saison 2014 hat der Internationale Automobilverband FIA die sogenannte „Entry list“ der WM-Runde 2014 präsentiert. Zum ersten Mal mit Startnummern, die die Piloten bis an ihr jeweiliges Karriereende behalten.

Für Alsono ist die 14 das beste Omen für 2014

„Habemus numerus“, twitterte Alonso, darunter das Bild einer 14, die in Flammen steht. Es ist die Wunschziffer des spanischen Ferrari-Piloten. „Das ist seit 1996 meine Glückszahl, als ich mit 14 Jahren am 14. Juli mit der Nummer 14 die Kart-Weltmeisterschaft gewonnen habe“, hatte er bereits betont. Wie passend, dass der neue Angriff auf Vettel im Red Bull im Jahr 2014 steigen soll.

Auch Rosberg bekam, was er wollte: Auf seinem Silberpfeil wird die Nummer 6 prangen. „Cool“, schrieb der Deutsche bei Twitter. Auch für ihn mehr als eine Zahl. „Es ist die Glückszahl meiner künftigen Frau und die meines Vaters“, meinte Rosberg. Papa Keke Rosberg fuhr 1982 mit der Nummer 6 seinen Weltmeister-Titel ein. Die 7 wird Kimi Räikkönens Ferrari zieren. Nico Rosbergs Mercedes-Teamkollege, Ex-Champion Lewis Hamilton, wird mit der 44 starten.

Dessen Landsmann Button setzt auf seine weltmeisterlichen Erinnerungen. Sein McLaren bekommt die 22 und damit jene Startnummer, mit der er 2009 zum ersten und bis dato letzten Mal den Titel holte. „Großartige Erinnerungen“, kommentierte Button.

Die 27 bekam Nico Hülkenberg zugeteilt, nachdem alle Piloten drei Zahlen in absteigender Reihenfolge von der 2 bis zur 99 bei der FIA eingereicht hatten. Sein deutscher Landsmann Adrian Sutil, der für Hülkenberg zum Schweizer Sauber-Team wechselte, wird indes auf den Spuren von Wayne Gretzky wandeln. Wie die kanadische Eishockey-Legende darf er sich nun mit der 99 schmücken.

Keiner will die 2

Selbst die 13, die sonst nicht vergeben wurde, wird nun zu finden sein. Der Venezolaner Pastor Maldonado, der für Räikkönen zu Lotus wechselte, entschied sich für die Zahl mit dem hierzulande wohl größten Aberglauben-Faktor. Während der Red-Bull-Wagen von Vettels neuem Teamkollegen Daniel Ricciardo die 3 trägt, fehlt die Zahl dazwischen. Die Nummer 2 will in der Formel 1 halt doch niemand sein.

Bisher sind die Startnummern nach den Ergebnissen des Vorjahres verteilt worden. Die Nummer 1 ist die einzige Ziffer, die weiterhin dem Weltmeister vorbehalten bleibt. Und die will Vierfach-Champion Vettel auch künftig am liebsten weiter auf seinen Autos haben – und nicht die 5.

Quelle: APA

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