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Der Prozess gegen Ecclestone beginnt am 24. April.
 

Formel 1: Staatsanwaltschaft hält Ecclestones Verteidigungslinie für unglaubwürdig

Nach Ansicht der Münchner Staatsanwaltschaft hatte Gribkowsky nichts gegen Ecclestone in der Hand und hätte diesen somit gar nicht erpressen können.

13.04.2014 APA

Im bevorstehenden Korruptionsprozess gegen Formel 1-Chef Bernie Ecclestone hält die Münchner Staatsanwaltschaft hält die Verteidigungslinie des 83-jährigen für unglaubwürdig. Dies gehe aus der Anklageschrift hervor, berichtete die „Welt am Sonntag“. Ecclestone behauptet, vom früheren BayernLB-Vorstand Gerhard Gribkowsky im Zuge des Verkaufs der Formel-1-Anteile erpresst worden zu sein und ihm deshalb 44 Millionen Dollar gezahlt zu haben. Dagegen wirft die Staatsanwaltschaft dem Briten vor, Gribkowsky bestochen zu haben, damit Ecclestones Wunschkandidat CVC den Vorzug bei dem Geschäft erhält.

Ecclestone muss ab 24. April vor Gericht

Der Formel-1-Chefvermarkter muss sich deshalb ab 24. April wegen Bestechung und Anstiftung zur Untreue vor dem Münchner Landgericht verantworten. Gribkowsky hatte vor Gericht zugegeben, das Geld erhalten zu haben. Er war wegen Bestechung im Sommer 2012 zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt worden.

Staatsanwaltschaft: Gribkowsky hätte Ecclestone gar nicht bestechen können

Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft hatte der Ex-Banker kein Beweismaterial gegen Ecclestone wegen angeblich fragwürdiger Steuersparmodelle in der Hand und konnte diesen deshalb gar nicht erpressen. Vielmehr sei es Ecclestone darum gegangen, den Verkauf der Formel-1-Anteile der BayernLB in seinem Sinne zu beeinflussen. Im für ihn schlimmsten Fall droht Ecclestone eine Gefängnisstrafe.

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