Red Bull Ring Spielberg
Die Vorbereitungen in Spielberg laufen auf Hochtouren.
 

Spielberg: Das erwartet die Besucher

Am 22. Juni 2014 feiert die Formel 1 ihr Comeback in Österreich. Auf dem Red Bull Ring in Spielberg laufen derzeit die Vorbereitungen auf Hochtouren.

26.03.2014 APA

Motorsägen, statt Motorengeräusche, beherrschen derzeit die Akustik rund um den Red Bull Ring in Spielberg. Im Schichtbetrieb wird an den Tribünen sowie am „Partnergebäude“ entlang der Start-Ziel-Geraden gearbeitet. Ein Skelett aus Beton und Stahl lässt drei Monate vor dem Grand Prix einen überdimensionalen Heckflügel erkennen. Er könnte – mit Glas verkleidet – die 500 erwarteten Journalisten beherbergen.

Gigantischer Heckflügel

Die Zeichen für den bevorstehenden Österreich-GP sind schon bei der Zufahrt zu erkennen: Kassen-Container und Tribünenteile liegen aneinandergereiht entlang der Landesstraße. Sobald die Einfahrt zum Ring erreicht ist, wird klar, dass für die Formel 1 noch einmal kräftig zugebaut wird. Die Konstruktion des mehrere Stockwerke hohen Heckflügels erhebt sich über die ebenfalls neu errichteten Tribünenränge. Letztere erstrecken sich über eine Länge von mehreren Hundert Metern.

© Bild: APA / Helmut Fohringer

© Bild: APA / Helmut Fohringer

Tickets um 2.481,66 Euro noch Verfügbar

Ausgebaut wurde auch das innerhalb des Rings liegende Hauptgebäude mit der sogenannten Bull’s Lane: In ihm befinden sich neben der Rennleitung und den VIP-Lounges auch die um vier neue Boxen erweiterte Boxengasse und das Medical Center. Am Dach des Hauptgebäudes soll während des Rennwochenendes der exklusive „Formula One Paddock Club“ seine Zelte aufschlagen. Dafür sind noch Tickets ab 3.450 US-Dollar (2.481,66 Euro) zu haben._apa-grafik-spielberg

Feinschliff entlang der Strecke

Ebenfalls noch in Bau sind die neue Umfahrungsstraße zum Schönberg sowie die Standplätze für mobile Tribünen. An der Strecke selbst werden Randsteine nachgemalt, Kunstrasenstreifen eingesetzt und Reifenstapel hinter Verkleidungen in den Red-Bull-Farben blau und silber versteckt. Auf den neu gebauten Tribünen entlang der Start-Ziel-Geraden fehlen großteils nur noch die Sitzschalen.

Ziel ist das „modernste Mediacenter der Formel 1“

Dass man rechtzeitig fertig wird, bezweifelt niemand am Ring. Mit einem milden Winter habe man außerdem Glück gehabt. Die Generalprobe für die Neubauten soll von 6. bis 8. Juni mit dem ADAC-GT-Masters über die Bühne gehen. Beim Grand Prix am 22. Juni will man am Ring das „modernste Mediacenter der Formel 1“ zur Verfügung stellen. Sollte es tatsächlich im „Flügelgeschoß“ des Partnergebäudes installiert werden, wäre ein Blick über beinahe die gesamte Strecke garantiert.

Reaktivierung der Zughaltestelle Spielberg möglich

Parallel zu den Bauarbeiten feilt der GP-Veranstalter, die Projekt Spielberg GmbH, am Event- und Verkehrskonzept – in Kooperation mit den Behörden und dem Tourismusverband. Mehr als 80.000 Besucher werden alleine am Renntag erwartet. Sie sollen nach Möglichkeit „mit allem, nur nicht mit dem Auto kommen“, um einen Verkehrskollaps zu verhindern. Teil des Konzepts dürfte etwa die Reaktivierung der ÖBB-Zughaltestelle Spielberg sein.

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