Die ersten guten Nachrichten von Michael Schumacher seit seinem Unfall am 29. Dezember 2013 (c) Kerim Okten / EPA / picturedesk.com
Die ersten guten Nachrichten von Michael Schumacher seit seinem Unfall am 29. Dezember 2013 (c) Kerim Okten / EPA / picturedesk.com
 

Schumacher zeigt Momente des Bewusstseins

Wie Schumachers Managerin Sabine Kehm bestätigte, zeigt der vor 3 Monaten verunfallte Formel 1-Rekordweltmeister „Momente des Bewusstseins und des Erwachens“ – keine Details, um Privatsphäre zu schützen

04.04.2014 APA

Wie Schumachers Managerin Sabine Kehm am Freitag schriftlich mitteilte, zeigt der vor über drei Monaten beim Skifahren verunfallte Formel 1-Rekordweltmeister „Momente des Bewusstseins und des Erwachens“. 

„Michael macht Fortschritte“

„Michael macht Fortschritte auf seinem Weg“, schrieb Kehm. „Wir stehen ihm bei seinem langen und schweren Kampf zur Seite, gemeinsam mit dem Team des Krankenhauses in Grenoble, und wir bleiben zuversichtlich.“ Über Schumachers weiteren Zustand machte Kehm keine Angaben und bat erneut „um Verständnis, dass wir auf Details nicht eingehen möchten, um Michaels Privatsphäre und die seiner Familie zu schützen und das Ärzteteam in Ruhe arbeiten zu lassen“.

Vettel: „sehr gute Nachricht“

Dass es Schumacher besser gehe, sei eine „sehr gute Nachricht“, meinte Vierfach-Weltmeister Sebastian Vettel nach dem Freitagstraining in Bahrain. „Für uns hier in der Formel 1, aber vielmehr für die Familie sind das schwierige Wochen gewesen, da ist es schön zu hören, dass es bergauf geht.“

Erfreute Reaktionen aus aller Welt

„Gute Nachrichten heute aus Grenoble“, twitterte umgehend Schumachers ehemaliger Formel-1-Rennstall Mercedes. „Ich bin sehr froh über die guten Neuigkeiten“, sagte sein früherer Teamkollege, der aktuelle WM-Spitzenreiter Nico Rosberg. „Wir hoffen, dass es die erste von weiteren kommenden positiven Nachrichten ist“, erklärte ein Sprecher von Ferrari. „Es gibt nicht einen Tag, an dem wir nicht an Michael denken.“

Erste Kurve der Bahrain-Strecke nach Schumacher benannt

Auf der Rennstrecke in Bahrain trägt die erste Kurve Schumachers Namen. Dort steht zudem in riesigen Buchstaben auf Englisch „Our thoughts and prayers are with you Michael“ („Wir sind mit unseren Gedanken und Gebeten bei Dir, Michael“).

Aufwachphase seit Ende Jänner

Schumacher hatte sich bei seinem Sturz mit dem Kopf auf einen Felsen  29. Dezember in Meribel/Frankreich ein schweres Schädel-Hirn-Trauma zugezogen. Weltweit sorgen sich seit dem Sturz ehemalige Weggefährten und Fans um den siebenfachen Formel-1-Weltmeister. Nach seinem Skiunfall am 29. Dezember in Meribel war Schumacher in ein künstliches Koma versetzt worden. Die Ärzte hatten Ende Jänner die Aufwachphase eingeleitet.

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