Spätestens seit heute hat Red Bull-Chef Mateschitz bei den heimischen Motorsportfans einen Stein im Brett.
 

Formel 1 in Österreich: Mateschitz Interview

Vereinbarung bis vorläufig 2020 – Red Bull – Chef Mateschitz zum Grand Prix in Österreich

23.07.2013 APA

Wie heute Mittag bekannt gegeben wurde, wird es ab 2014 wieder einen Grand Prix in Österreich geben. Die Vereinbarung zwischen Red Bull-Chef Dietrich Mateschitz und Formel 1-Boss Bernie Ecclestone wurde „vorläufig bis 2020 getroffen“, so Mateschitz.

Passend zu dem Coup hat die APA dem Red Bull-Chef drei Fragen zu seinem Einsatz für die Formel 1 in Österreich gestellt:

APA: Nach all den Jahren und den Bemühungen, die Sie im Motorsport angestellt haben: Ist die Rückkehr des Grand Prix von Österreich auf „Ihren“ Ring vielleicht Ihr größter Sieg?

Mateschitz: „Sieg wäre sicherlich das falsche Wort, weil es mit einem Sieg auch nichts zu tun hat. Aber es ist ein sehr schöner Erfolg, der uns alle ganz außergewöhnlich freut.“

APA: Wann war es absehbar, dass das für viele nicht mehr für möglich gehaltene Österreich-Comeback klappen wird? Vor allem auch im Hinblick auf den immer mehr aus Europa abwandernden Formel-1-Zirkus?

Mateschitz: „Ganz weg war das Thema nie, immer wieder wurde es bei Gesprächen erwähnt, aber sehr lange eher nebenbei. Im letzten Jahr wurde es dann etwas öfter und auch konkreter, und in letzter Zeit dann so konkret, dass wir zu einem Konsens fanden.“

APA: Welche Bedeutung hat die Rückkehr für Red Bull, den österreichischen Motorsport und Österreich als Tourismusland aus Ihrer Sicht?

Mateschitz: „Eine gewisse Bedeutung ist natürlich da, für alle Genannten. Die Dimension der Bedeutung wird man aber erst in ein paar Jahren wirklich bewerten können. Jedenfalls versuchen wir, den Beitrag, den wir dazu leisten können, entsprechend zu leisten.“

(Nachgefragt von Gerald Widhalm/APA)

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