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Der Pokal musste weg, die Sterne dürfen bleiben.
 

Formel 1: Rosberg muss Helm-Design ändern

Eigentlich wollte Rosberg am Hockenheimring ein Bild des WM-Pokals auf dem Helm tragen. Nach Einsprüchen des Fußball-Weltverbandes FIFA musste Rosberg das Design jetzt aber abändern.

17.07.2014 APA

Eigentlich wollte WM-Spitzenreiter Nico Rosberg beim Rennwochenende auf dem Hockenheimring nach dem Sieg „seiner“ deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der WM in Brasilien den ein Bild des WM-Pokals auf dem Helm tragen. Nach Einsprüchen des Fußball-Weltverbandes FIFA musste Rosberg das Design jetzt aber abändern. Wie die „Bild“-Zeitung am Donnerstag berichtete, sieht die FIFA die Markenrechte am Pokal verletzt.

Rosbergs Management bestätigt Beschwerde

Ohne offizielle Genehmigung des Verbandes dürfe das Bild nicht verwendet werden. Rosbergs Management bestätigte die Beschwerde der FIFA vom Mittwoch, die sich auf „geistiges Eigentum“ berufe.

Die Sterne kann Rosberg niemand wegnehmen

„Schade, ich hätte gern den Pokal auf meinem Helm gehabt als Hommage an die Jungs. Aber natürlich respektiere ich die Rechtslage“, erklärte Rosberg. „Jetzt nehme ich den vierten Stern groß und die anderen drei klein drauf. Den Stern kann uns keiner wegnehmen.“ Nach der FIFA-Beschwerde wurde umgehend die Änderung des Helmdesigns beim Mercedes-Piloten veranlasst. Statt einem großen WM-Pokal und vier Sternen, die für die vier Weltmeister-Titel der deutschen Fußballer stehen, werden nun drei kleinere und ein großer Stern mit der Zahl 14 – für das Jahr des jüngsten WM-Erfolgs – auf der Oberseite von Rosbergs Kopfbedeckung stehen.

Umlackierung und Aufkleber

Wie der ins Fahrerlager angereiste Helmdesigner erklärte, wird in so einem kurzfristigen Fall statt einer Umlackierung eine Lösung mit Aufklebern angewendet. Eine neue Lackierung würde in diesem Fall drei oder vier Stunden, das Kleben hingegen nur etwa 30 Minuten bis zu einer Stunde dauern, erklärte er. Eine komplette Lackierung bei Helmen nimmt allgemein zehn bis 15 Stunden in Anspruch.

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