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Formel 1-Regeländerung: Wieder 5 statt 4 Motoren pro Fahrer

Rückkehr zur alten Regel: Statt vier darf jeder Fahrer wie im bereits vergangenen Jahr insgesamt fünf Motoren einsetzen.

29.03.2015 APA

Im Vorfeld des Grand Prix von Malaysia haben Formel 1-Boss Bernie Ecclestone und die Teams eine Regeländerung beschlossen. Statt wie derzeit vier, soll jeder Fahrer wie im bereits vergangenen Jahr insgesamt fünf Motoren einsetzen dürfen, ohne eine Strafe hinnehmen zu müssen.

Hoher Motorenverschleiß bereits zu Saisonbeginn

Red Bull und McLaren büßten bereits beim Formel 1-Saisonstart vor zwei Wochen in Australien je einen Motor ein. Die beiden Fahrer hätten die restlichen 18 Rennen mit drei Einheiten bestreiten müssen, was angesichts der Belastung und der Gesamtdistanzen kaum möglich wäre. Wird ein zusätzliches Triebwerk benötigt, hat dies Sanktionen zur Folge.

Regelung brachte (noch) weniger Action fürs Publikum

Die Reduzierung auf vier Motoren war bereits 2014 bei der Einführung von Turbo-Hybridmotoren mit einer Kostenreduzierung begründet worden. Allerdings führte dies nun zu deutlichen weniger Runden in den freien Trainingseinheiten. Dadurch wurde den Zuschauern weniger geboten.

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