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Marko: "Wir beklagen nur die Mängel des Motors"
 

Formel 1: Red Bull will Renault nicht klagen

Von einer Klage gegen Motorenpartner Renault oder einen Wechsel zu VW werde Red Bull auf jeden Fall Abstand nehmen, betonte Motorsportchef Hemlut Marko.

04.06.2014 APA

Der von seinen Motoren in der laufenden Saison oft im Stich gelassene Formel 1-Rennstall Red Bull will weder seinen Antriebspartner Renault verklagen noch zu VW wechseln. Das betonte der Motorsportberater des österreichischen Getränkehersteller, Helmut Marko, in einem Interview mit der Zeitung „Die Welt“ (Mittwoch). „Wir verklagen niemanden, schon gar nicht Renault“, sagte der ehemalige Rennfahrer: „Wir beklagen nur die Mängel des Motors.“

Red Bull will nach Österreich-GP „Bilanz mit Renault“ ziehen

Red Bull kommt nach vier Weltmeister-Jahren in Serie in dieser Saison nicht richtig in Fahrt. Immer wieder wurden Titelverteidiger Sebastian Vettel und sein Team von Problemen mit dem Renault-Antriebsstrang gebremst. „Unser Ziel ist es, nach dem Grand Prix von Österreich mit Renault eine vorläufige Bilanz zu ziehen, unsere Daten gemeinsam auf den Tisch zu legen und dann mit Renault einen Plan zu entwickeln, wie es 2014 und 2015 mit unserer Arbeit weitergehen soll“, erklärte Marko.

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