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Red Bull-Teamchef Christian Horner: "Wir wollen keinen weiteren Test wie in Jerez"
 

Formel 1: Red Bull will „keinen weiteren Test wie in Jerez“

Vor den nächsten Testfahrten für die Formel 1-Saison 2014 vom 19.-22. Februar in Bahrain arbeitet Red Bull mit Hochdruck daran, die Probleme mit dem neuen Boliden auszuräumen.

10.02.2014 APA

Nach dem Test-Desaster in Jerez de la Frontera setzt Formel-1-Weltmeister Red Bull Racing alles daran, dass der neue RB10 beim kommenden Test in Bahrain besser läuft als in Spanien. Dort waren Vierfach-Weltmeister Sebastian Vettel und sein neuer Teamkollege Daniel Ricciardo wegen technischer Probleme über 21 Runden nicht hinausgekommen. Red Bull-Teamchef Christian Horner zeigt sich aber zuversichtlich: „Wir wollen keinen weiteren Test wie in Jerez.“

Horner: Red Bulls Probleme seien „nichts Gravierendes“

Die Probleme beim neuen Boliden des vierfachen Fahrer- und Konstrukteursweltmeisters liegen ganz offensichtlich im komplexen Antriebsstrang und deshalb zu einem Teil auch beim Motorenlieferanten Renault. „Es gibt einige Dinge, die wir von unserer Seite aus in den Griff bekommen müssen, aber nichts Gravierendes. Und offensichtlich gibt es auch bei Renault einige Dinge, die gelöst gehören“, beschwichtigte Horner gegenüber Sky Sports. Die 2014 mit V6-Turbomotoren und dem komplexen Energierückgewinnungssystem ERS-System fahrende Formel 1 steuert auf eine Saison mit den wahrscheinlich gravierendsten Regeländerungen aller Zeiten zu. Horner: „Diese Autos sind so kompliziert, dass sogar kleine Probleme große Fehler mit sich bringen können.“

Red Bull-Technikchef Adrian Newey muss „zurück ans Zeichenbrett“

Ganz offensichtlich gibt es an Vettels neuem Boliden Überhitzungsprobleme am ERS. Technikchef Adrian Newey musste deshalb sogar „zurück ans Zeichenbrett“, wie es Ricciardo ausdrückte, um auf seiner Seite nach einer Lösung zu suchen. Die Unsicherheit ist nach wie vor da. „Offensichtlich ist noch einiges zu tun. Aber bis zum ersten Rennen ist ja noch etwas Zeit“, beruhigte Horner. Die WM beginnt am 16. März in Australien.

Nächster Test von 19.-22. Februar in Bahrain

Einen missglückten Test wie jenen in Jerez – dort drehte Rivale Mercedes an vier Tagen problemlos über 300 Runden – brauche jedenfalls keiner mehr, so Horner. In Bahrain (19. bis 22. Februar) wird man sehen, ob das österreichische Weltmeisterteam tatsächlich vorangekommen ist. Horner baute bereits vor. „Genau deshalb gibt es Test. Nämlich um Probleme auszusortieren, damit sie im Rennen nicht mehr auftreten.“

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  • Ravenbird

    Abgesehen davon, daß der Mateschitz einer der klügsten erfolgreichen Österreicher ist und – meiner bescheidenen Meinung nach – kein korrupter Geldsack, abgesehen davon muß man eines schon festhalten:
    Das (köstliche) Zaubertrankerl finanziert einen Teil der Formel 1. Den Rest Werbeverträge etc oder umgekehrt.
    In jedem Falle jedoch zahlt der Endverbraucher IMMER dafür.
    Sollte die F1 helfen, den Spritverbrauch revolutionär zu senken, zahle ich gerne.
    Sollte die F1 helfen, gute Reifen für die Serie zu entwickeln, zahle ich gerne.
    Sollte die F1 helfen, irgend welche neuen Technologien zu testen, damit sie als Hauptentwicklungsziel in die Serie einfließen können, zahle ich gerne.
    Nichts davon ist zu erkennen.
    Die Dinger saufen, daß es eine Freude ist, Kat ist ein Fremdwort, Abgasrückführung und Partikelreinigung ebenso, die Reifen halten keine Einkaufstour lang und die Leistung, Beschleunigung und Endgeschwindigkeit interessiert keinen Fahrer eines z.B. Fiat Punto.
    Wir mühen uns immer noch mit Scheibenwischern ab, habe Lacke am Auto, die den Dreck anziehen statt abstoßen und bei der kleinsten Berührung abplatzen. Stoßstangen, die den Namen nicht verdienen, aber Hauptsache, die Kraxn spricht mit mir.
    Ob ein Ferrari-Fahrer die Entwicklungsabteilung der Italiener finanziert, ist mir relativ wurscht. Aber die Masse der Fiat-Fahrer zahlen für diesen Wahnsinn.
    Hoffentlich muß jetzt Mateschitz den Techno-Horror dieser kastrierten ferngesteuerten Radaugurkerl nicht mit einer Anhebung des Trankerl-das-Flügel-verleiht Preises kompensieren.
    Dann steig ich um auf Quellwasser.

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