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Red Bull und McLaren: Auseinandersetzung nur mehr auf der Rennstrecke.
 

Formel 1: Red Bull und McLaren beenden Streit um Dan Fallows

Red-Bull-Teamchef Christian Horner und McLaren-CEO Ron Dennis trafen „Handschlagvereinbarung“ – Zivilrechtsstreit abgewendet

09.06.2014 APA

Der Streit zwischen Red Bull Racing und McLaren um Aerodynamiker Dan Fallows dürfte rund um die Bekanntgabe der neuen Aufgaben für Adrian Newey ebenfalls gelöst worden zu sein. Laut britischen Medien haben Red-Bull-Teamchef Christian Horner und McLaren-CEO Ron Dennis in Montreal eine „Handschlagvereinbarung“ getroffen, der drohende Zivilrechtsstreit ist damit abgeblasen.

„Personaltausch“ bei Red Bull und McLaren

Hintergrund ist ein „Personaltausch“. Peter Prodromou, bei Red Bull als Aerodynamik-Chef lange die rechte Hand von Star-Designer Newey, soll ab 2015 bei McLaren den Neubeginn mit Honda begleiten. Im Gegenzug fädelten die Österreicher die Rückkehr von Fallows ein, was laut McLaren einen Vertragsbruch darstellt. Jetzt soll laut „autosport“ der seit Monaten schwelende Streit aber beendet sein, der bei Red Bull freigestellte Prodromou darf dafür früher bei McLaren beginnen.

Newey wird RB11 noch designen

Im Fall Newey verdichten sich unterdessen die Gerüchte, der 55-jährige Brite könnte künftig verstärkt im Bereich America’s Cup tätig sein. Und zwar für das britische Projekt des mehrfachen Olympiasiegers Ben Ainsley und für 2017. Tut Newey das ihm Rahmen der Red Bull Advanced Technology, wäre das Unternehmen noch stärker in die Königsklasse des Segelsports eingebunden. Der von der stark beschnittenen Formel 1 enttäuschte Newey wird aber auf jeden Fall noch das 2015er-Auto für Sebastian Vettel und Daniel Ricciardo, also den RB11, designen.

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