Kimi Räikkönen beim GP von Ungarn
Räikkönen wird wohl bei Lotus bleiben, Ferrari könnte eine Alternative sein.
 

Formel 1: Räikkönen wird nicht zu Red Bull wechseln

Die Verhandlungen des Ex-Weltmeisters mit dem österreichisch-englischen Weltmeisterteam sind scheinbar gescheitert.

19.08.2013 APA

 

In der bevorstehenden Formel-1-Saison wird Kimi Räikkönen wohl nicht für Red Bull an den Start gehen. Die Verhandlungen des Ex-Weltmeisters und derzeitigen Lotos-Piloten mit dem österreichisch-englischen Weltmeisterteam seien bereits vor einiger Zeit gescheitert, bestätigte Räikkönens Manager Steve Robertson am Montag der finnischen Zeitung „Turun Sanomat“.

Daniel Ricciardo heißer Kandidat

Damit steht dem Aufstieg des Australiers Daniel Ricciardo von Red Bulls Zweitteam Toro Rosso zum Hauptrennstall endgültig nichts mehr im Wege. Laut Formel-1-Kreisen steht die Beförderung des 24-Jährigen zum Teamkollegen von Weltmeister Sebastian Vettel seit Wochen fest. Red Bull will sich aber erst diese Woche im Rahmen des Grand Prix von Belgien äußern.

Webber verlässt die Formel 1

Ricciardo wird bei Red Bull Racing seinen Landsmann Mark Webber ersetzen, der seine Karriere in der Königsklasse nach dieser Saison beendet und ins Sportwagenprogramm von Porsche wechselt. Der Youngster aus Perth liegt in der WM-Wertung zwar knapp hinter seinem Toro-Rosso-Teamkollegen Jean-Eric Vergne, hat aber fast eine Saison mehr F1-Erfahrung und zuletzt vor allem im Qualifying überzeugt.

Räikkönen entweder bei Lotus oder Ferrari

Räikkönens Zukunft ist dagegen weiter offen. Sein Vertrag bei Lotus läuft mit Jahresende aus. Der Rennstall möchte den Weltmeister von 2007 unbedingt halten. Seit Wochen halten sich aber auch Spekulationen, der „Iceman“ könne zu Ferrari zurückkehren. Der Finne war von 2007 bis 2009 für die Scuderia gefahren, ehe er sich in eine zweijährige Auszeit verabschiedete. Manager Robertson versicherte, Räikkönen werde zu „99,999 Prozent“ auch im kommenden Jahr Formel 1 fahren.

 

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