Sebastian Vettel bei der Siegerehrung in Südkorea
Die WM ist zu einem Monolog des Deutschen geworden (Marca)
 

Formel 1: Pressespiegel zu Vettels Sieg in Südkorea

Die internationalen Pressestimmen zum Großen Preis von Südkorea.

07.10.2013 APA

 

Der deutsche Formel-1-Star Sebastian Vettel ist derzeit die unangefochtene Nummer 1. Nach seinem Triumph in Südkorea – dem vierten Grand-Prix-Sieg in Folge – sind die Konkurrenten gelangweilt und der Weltmeistertitel sollte Vettel nicht mehr zu nehmen sein.

 

SPANIEN

„El Pais“: „Vettel fährt seit dem Sommer einen Rennwagen, der unschlagbar ist. Dieser verfügt über einen ‚Turbomotor‘, eine Saison früher als die Konkurrenz. Man darf gespannt sein, wie der Deutsche sich im nächsten Jahr halten wird, wenn die Konkurrenz nachziehen und es ein neues Reglement geben wird.“

 

„El Mundo“: „Sebastian Vettel kann nicht anders. Es ist reine Gewohnheit. Für ihn spielt es keine Rolle, an welcher Stelle des Planeten er sich befindet, ob es Tag oder Nacht ist. Er setzt sich mit aller Ruhe an das Steuer seines Rennwagens und dominiert das Rennen vom Anfang bis zum Ende.“

 

„Marca“: „Vettel gegen Vettel: Die Formel 1 kennt seit der Sommerpause nur noch einen Fahrer. Die WM ist zu einem Monolog des Deutschen geworden. Fernando Alonso vollbringt keine Wunder mehr. Das war es dann wohl.“

 

„As“: „Vettel, immer wieder Vettel. Der Deutsche markiert eine Ära in der Formel 1. Er steuert nicht nur den besten Rennwagen, sondern hat auch seine Fahrkünste verbessert. Vettel dreht Runde um Runde, ohne auch nur einen Fehler zu begehen. Er tanzt mit seinem Wagen über die Rennstrecke, lässt der Konkurrenz keine Chance und zerstört deren Träume und Hoffnungen.“

 

ITALIEN

„Tuttosport“: „Die Kapitulation von Alonso. Ferrari, dir bleibt nur Kimi. Die Roten desaströs in Yeongam, aber Räikkönen (2.) bleibt dem Dominator Vettel auf den Fersen.“

 

„Corriere dello Sport“: „Alleingang von Vettel, erster Matchball. Der Deutsche liegt 77 Punkte vor Alonso und kann die Spannung schon am Sonntag beenden.“

 

„Gazzetta dello Sport“: „Weiße Fahne: Alonso ergibt sich.“

 

ENGLAND

„Daily Mail“: „Diese Dominanz wirft die Frage auf, ob die Formel 1 dumpf und berechenbar wird für die Zuschauer.“

 

„The Sun“: „Der Sieg des Deutschen war das einzig absehbare in diesem Rennen.“

 

„Independent“: „Vettel fuhr an den Rand seines vierten WM-Titels, aber hinter ihm tobte Rauch, Feuer und eine Kontroverse.“

 

FRANKREICH

„Liberation“: „Weniger dominierend als gewöhnlich, aber trotzdem Sieger: Vettel ist auf dem Weg zu seinem vierten WM-Titel in Folge.“

 

„Le Figaro“: „Vettel rast in Richtung vierter WM-Titel.“

 

DEUTSCHLAND

„Bild“: „Er siegt. Und siegt… Und siegt …Und siegt! Vettel hat nach dem Eier-Streit den vierten Titel in Folge im Sack.“

 

„Süddeutsche Zeitung“: „Kurz vor dem Gipfel. Es könnte wieder eine frühe Krönung geben.“

 

„Frankfurter Allgemeine“: „Der Spaß des Spielverderbers. Sebastian Vettel ist nicht zu halten … Genervt akzeptieren die Rivalen die Dominanz.“

 

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