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Formel 1 in Österreich: Fahrerlager fast fertig aufgebaut

Am Red Bull Ring sind die ersten Camper eingetroffen. Zum ausverkauften Formel-1-Wochenende empfiehlt sich die öffentliche Anreise um Staus zu entgehen.

17.06.2014 APA

Die Formel 1 kehrt am kommenden Wochenende nach 11 Jahren nach Österreich zurück. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren: Das Fahrerlager in Spielberg ist bereits fast fertig aufgebaut. Bereits am Sonntag waren die ersten Lkw am Areal im Innenbereich der Strecke des Red Bull Rings eingelangt, am Dienstag standen die teilweise mehr als zehn Meter hohen Motorhomes der Rennställe schon – glänzende Oberflächen und schickes Interieur inklusive.

Reger Betrieb zwischen den Motorhomes

Zwischen den Motorhomes herrschte wenige Tage vor dem Grand Prix noch reger Betrieb von Gabelstaplern und Hebebühnen. Von Hektik war nur wenig zu erkennen, die Mitarbeiter der Teams wirkten routiniert und aufeinander eingespielt. Viele waren mit dem Polieren der für Laien ohnehin schon sauberen Oberflächen beschäftigt. Andere wiederum räumten Wasserflaschen ein oder trugen Schachteln mit Lebensmitteln umher. An einer anderen Ecke wurden noch Filzteppiche geliefert, während die Pflanzen für den sogenannten Paddock-Club auf dem Boden warten mussten, um später in das oberste Stockwerk der „Bull’s Lane“ gehoben zu werden. Von dort aus werden die VIPs wohl einen der besten Blicke auf die Strecke haben.

Erste Gäste auf Campingplätzen eingetroffen

Auch außerhalb des Rings haben die ersten Gäste ihr „zu Hause“ bezogen: Auf den Campingplätzen schlugen vereinzelt Besucher ihre Zelte schon auf und richteten sich ein. Sie dürften sich bei der Anreise eher nicht verfahren haben, denn die Asfinag hat zusätzlich zu den Beschilderungen an den Überkopfwegweisern etwa am Knoten St. Michael die Markierung „F1“ auf den richtigen Fahrspuren aufgetragen. Während des Wochenendes werden Schwerfahrzeuge bereits vor dem Knoten Seebenstein auf der A2, der Südautobahn, hingewiesen, die Fahrt über den Wechsel als Alternative zur S6, der Semmering Schnellstraße, zu nehmen.

Öffentliche Anreise empfohlen

Wer mit dem Pkw anreist wird – so gut wie möglich – schon bei den Zufahrten auf jene Parkplätze verwiesen, die näher an den jeweiligen Tribünen liegen. Zuschauer sollten daher bei der Anfahrt genau wissen, welche Farbe ihr Tribünensektor hat. Von den Parkflächen führen dann farblich passende Wegweiser zu den entsprechenden Eingängen. Ein Großteil der Parkplätze sind Wiesenflächen, was bei starkem Regen zu Problemen führen könnte. Doch laut Polizeieinsatzleiter Günther Perger sei man dafür gerüstet: „Es gibt Reserveparkflächen und die Möglichkeit, die Zufahrtsstraßen zu den Wiesen zu befestigen.“ Er empfahl dennoch die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit der Variante „Park & Bike“, denn es werde so oder so „massives Verkehrsaufkommen“ geben.

Zahlreiche Staus am Formel 1- Wochenende erwartet

Laut ÖAMTC könnte es auf der Murtal Schnellstraße zwischen St. Michael und Judenburg, rund um den Knoten St. Michael im Zuge der Pyhrnautobahn, auf der B317, der Friesacher Straße, zwischen Friesach und Judenburg sowie der B78, der Obdacher Straße, zwischen Wolfsberg und Zeltweg besonders stauen. Wer nicht zum Grand Prix möchte, sollte diese Bereich meiden.

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