Hamilton verwehrte Rosberg die Bestzeit im 2. Training.
 

Mercedes dominiert auch 2. Training in Hockenheim

Lewis Hamilton verwehrte seinem Teamkollegen und WM-Leader Nico Rosberg am Nachmittag um 0,024 Sekunden die Bestzeit.

18.07.2014 APA

Wie bereits im ersten Freien Training dominierte Mercedes auch die zweite Übrungs-Einheit für den Formel-1-Grand-Prix von Deutschland. Der Engländer Lewis Hamilton verwehrte seinem Teamkollegen und WM-Leader Nico Rosberg am Freitag Nachmittag um 0,024 Sekunden die Bestzeit. Am Vormittag war der Deutsche noch der Schnellste gewesen. In der WM führt Rosberg nach neun Rennen vier Punkte vor Hamilton.

Ricciardo auf Platz 3

Eine Zehntelsekunde hinter dem Mercedes-Duo landete Daniel Ricciardo bei Temperaturen über 30 Grad im Red Bull auf Rang drei. Sein Stallgefährte, Vierfach-Weltmeister Sebastian Vettel, wurde Achter. Es waren die ersten Trainings seit dem Verbot von vernetzten Fahrwerken (FRIC) durch den Automobil-Weltverband (FIA). Große Änderungen in der Hackordnung ließen sich dadurch in der Zeitentabelle nicht erkennen.

Red Bull durch neue Regelung leicht auf dem Vormarsch

Diese Woche hatte der Automobil-Weltverband (FIA) die Teams darüber informiert, dass miteinander verbundene Vorder- und Hinterachsen ab sofort nicht mehr erlaubt sind. Mercedes und Red Bull galten in diesem Bereich als Vorreiter. Durch das Verbot schoben sich die Bullen möglicherweise etwas knapper an die bisher dominanten Silberpfeile heran.

Vettel auf Platz 8

Red-Bull-Pilot Daniel Ricciardo wurde mit einer Zehntelsekunde Rückstand Trainingsdritter. Sein Teamkollege und Weltmeister Sebastian Vettel verlor bei mehr als 30 Grad 0,9 Sekunden auf Hamilton und belegte Platz acht. „Es war ein schwieriges Training. Und morgen wird es noch heißer“, erklärte Vettel. „Wir müssen das Auto für eine Runde hinbekommen.“

Rosberg will Heimsieg einfahren

Bisher ist die WM ein Duell zwischen Rosberg und Hamilton gewesen. Durch seinen Heimsieg in Silverstone ist der Brite dem Deutschen bis auf vier Punkte nahe gerückt. Rosberg will im zehnten von 19 Saisonrennen zurückschlagen. In Hockenheim hat Mercedes als Werksteam seit der großen Ära von Juan Manuel Fangio in den 50er Jahren nicht mehr gewonnen.

Rosbergs Bremsen qualmten

Die Silberpfeile waren vor spärlich besetzten Tribünen schon am Vormittag voran, da aber noch Rosberg vor Hamilton. Einen Mini-Stau und leichte Aufregung verursachte Mercedes eine knappe Viertelstunde vor Ende der zweiten Einheit. Rosbergs Bremsen begannen zu qualmen, während er in der Box darauf wartete, dass bei Hamilton neue Reifen aufgezogen wurden. Offensichtlich hatte es Probleme mit den Kommandos aus der Garage gegeben.

Erfolgserlebnis für Susie Wolff

Für Williams-Testpilotin Susie Wolff lief es zwei Wochen nach ihrem verpatzten Auftritt in Silverstone gut. Die Schottin, die in der ersten Trainingseinheit erneut den Boliden von Valtteri Bottas fahren durfte, landete nach einem anfänglichen Getriebeproblem auf Platz 15 – nur zwei Zehntelsekunden hinter ihrem Teamkollegen Felipe Massa. Wolff kam auf 22 Runden. In Silverstone waren es wegen eines technischen Problems nur deren vier gewesen.

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