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Ecclestone will wieder laute Motoren in der Formel 1, Lauda fndet das "bizarr".
 

Formel 1: Lauda: Ecclestones Kritik an leisen Motoren ist „absurd“

Formel 1-Chefvermarkter Ecclestone machte sich nach dem Saisonauftakt in Melbourne für lautere Motoren stark – für Mercedes-Teamaufsichtsratschef Niki Lauda definiert sich die Formel 1 aber nicht über Krach und Lärm.

21.03.2014 APA

Nachdem Formel 1- Chefvermarkter Bernie Ecclestone die deutlich leiseren Sechszylinder-Turbomotoren kritisiert hatte – der niedrige Geräuschpegel widerspreche dem Charakter des PS-Spektakels – hat Mercedes-Teamaufsichtsratschef Niki Lauda diese Kritik als „absurd“ abgetan. „Die Formel 1 definiert ihre Attraktion doch nicht über Krach und Lärm“, sagte der dreifache Weltmeister der Zeitung „Die Welt“ (Samstag).

Lauda: „Formel 1 ist auf dem richtigen Weg“

Lauda bezeichnete diese Sichtweise als „absurd und für mich nicht nachvollziehbar“. Die neuen Motoren seien technisch und sportlich auf allerhöchstem Niveau. Die Turbo-Technik sei der Zeit angepasst, die Autos damit schon jetzt schneller als die Vorgänger-Generation. „Die Formel 1 ist auf dem vollkommen richtigen Weg. Es muss, das ist ein Gesetz in der Formel 1, immer so schnell wie möglich nach vorne gehen – und nicht nach hinten“, erklärte der Österreicher.

Autos wieder lauter machen zu wollen sei „bizarr“

Ecclestone hingegen hatte bereits ein Gespräch mit dem Weltverbandschef Jean Todt über mögliche Maßnahmen für eine Rückkehr zu einer lauteren Formel 1 geführt. Der 83-jährige Brite sorgt sich um möglichen Ärger bei den Fans. „Der Gedanke, diese Autos jetzt künstlich wieder laut zu machen, geht in die falsche Richtung und ist bizarr“, konterte Lauda.

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