© Dan Istitene/Getty Images
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Für Ecclestone ist Formel 1-Krise nun „Absoluter Nonsens“

Der Zampano deutete eine einmalige Unterstützung für Lotus, Force India und Sauber an.

09.11.2014 APA

Formel-1-Chef Bernie Ecclestone hat Diskussionen über eine Krise in der Königsklasse als „absoluten Nonsens“ abgetan. Es gebe nur „ein paar kriselnde Teams“, sagte der Brite BBC Sport vor dem Grand Prix von Brasilien in Sao Paulo. Den insolventen Rennställen Marussia und Caterham warf er in diesem Zusammenhang vor, sie hätten nicht gut genug kalkuliert: „Sie haben mehr ausgegeben als sie hatten.“

Caterham versucht Start in Abu Dhabi durch Spenden zu finanzieren

Caterham hat eine Spendenaktion gestartet und hofft auf ein Comeback beim Saisonfinale in Abu Dhabi am 23. November. Der Insolvenzverwalter von Marussia hatte jedoch am Freitag in London das endgültige Aus des russischen Rennstalls mitgeteilt.

Ecclestone erklärte nun, die beiden finanziell ausgebluteten Teams seien weiterhin Bestandteil der Formel 1, wenn sie in Abu Dhabi antreten würden. „Falls nicht, sind sie leider draußen“, sagte der Geschäftsführer des Rechteinhabers CVC am Samstag. „Ich sehe nicht, wie sie zurückkehren könnten.“

Einmalige Unterstützung für drei Teams

Für die ebenfalls unter großen finanziellen Problemen leidenden Mittelklasseteams Lotus, Force India und Sauber deutete Ecclestone eine einmalige Unterstützung an. Damit das Trio überleben und 2015 starten könne, sollten die reichen Rennställe und der kommerzielle Rechtehalter Mittel zur Verfügung stellen. „Vielleicht können die vier, fünf großen Teams für nur ein Jahr einen Beitrag leisten“, schlug Ecclestone vor.

Vor einer Woche schätzte Ecclestone die Lage in der Formel 1 noch etwas anders ein: Ecclestone in ungewöhnlich offenem Interview über die Probleme in der F1.

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