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Formel 1: GP von Österreich wird mit weichsten Reifen gefahren

Aufgrund der Kurvencharakteristik und des rutschigen Belags in Spielberg, nominierte Pirelli für den GP von Österreich „Soft“ und „Supersoft“.

06.06.2014 APA

Spielberg. Pirelli hat die Reifentypen für die vier Formel-1-WM-Rennen nach Kanada bekannt gegeben und sich auch in Österreich für den Einsatz der weichsten Gummi-Mischungen entschieden. Die Variante „Soft“ und „Supersoft“ kommt nach Monaco und Montreal auch am 22. Juni in Spielberg und damit zum dritten Mal in Folge zum Einsatz.

 Red Bull Ring: enge, rutschige Kurven

Obwohl die drei genannten Strecken auf den ersten Blick unterschiedliche Charakteristiken haben, werden Mercedes und Co. damit auch auf dem Red-Bull-Ring die Reifen mit den gelben (Soft) und roten (Supersoft) Markierungen aufziehen können. Den Griff zu den Pneus mit der meisten mechanischen Haftung begründet man mit der „engen“ Kurvencharakteristik sowie der relativ rutschigen Oberfläche der runderneuerten Strecke in der Steiermark.

Bei den nächsten Rennen geht’s wieder härter zu

Erst danach auf dem schnellen Silverstone-Kurs kommen wie in Malaysia und Spanien wieder die beiden härtesten Reifen „Hart“ (Orange) und „Medium“ (Weiß) zum Einsatz. In Hockenheim sind dann erneut die beiden weichsten Reifenarten an der Reihe, in Ungarn „Medium“ und „Soft“.

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© Clive Rose/Getty Images

Pirelli hat nach den Vorfällen der Vergangenheit, als die aus dramaturgischen Gründen schnell abbauenden Gummiwalzen für Reifenplatzer und andere gefährliche Situationen gesorgt und die Piloten sogar zu einer Streikdrohung veranlasst hatten, für 2014 deutlich standfestere Reifen entwickelt. Der Vertrag mit dem seit 2011 exklusiven Reifenpartner der Motorsport-Königsklasse wurde daraufhin am Jahresbeginn um weitere drei Jahre bis 2016 verlängert.

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