Wie wird das neue „geschlossene“ Formel-1-Cockpit aussehen?

Die FIA hat entschieden, ab der Saison 2017 wird durch einen Kopfschutz die F1-Cockpits sicherer. Wir zeigen euch, wie die neuen Boliden aussehen könnten.

25.02.2016 Online Redaktion

Suzuka, am 5. Oktober 2014. Während dem Großen Preis von Japan kommt es zu einem tragischen Ereignis. Jules Bianchi kommt mit seinem Boliden auf regennasser Fahrbahn von der Strecke ab und prallt in ein Bergungsfahrzeug. Neun Monate nach dessen Unfall verstirbt der Franzose an seinen schweren Verletzungen. Dieses Ereignis löst in der Formel-1-Welt eine Sicherheitsdebatte aus, Stimmen nach einem geschlossenen Cockpit werden laut.

Wie wird das neue Formel-1-Cockpit aussehen?

Nach der Zusammenkunft des FIA-Weltrats, wo erstmals auch Details zum neuen Qualifying-System bekannt wurden, gab es diese Woche von Seiten der FIA ein Statement zu den Änderungen des Cockpits. Demnach soll diese ab der Saison 2017 greifen, derzeit präferiert die Kommission das sogenannte „Halo“-System, eine endgültige Entscheidung gibt es noch nicht. In den vergangenen Monaten tauchten im Internet zahlreiche Cockpit-Varianten auf. Dabei handelt es sich um Design-Studien von Profis und von Fans. Hier eine Auswahl:

„Halo“ von Mercedes

 

McLaren-Honda geschlossenes Cockpit

Design von Andries van Overbeeke

 

Ferrari Concept

Design von Vilmos Klebik

 

FIA Institute Test

In diesem Crashtest, den die FIA bereits vor einigen Jahren durchführen ließ, wird ein Reifen (20 kg) mit einer Geschwindigkeit von 225 km/h auf eine Windschutzscheibe aus Polycarbonate gefeuert und dann zum Vergleich, auf die eines Düsenjets.

 

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  • Günni

    Dann können’s endlich auch eine Klima einbauen, ist eh immer viel zu heiß drin…

  • Systemfux

    Kompletter Schrott, mit Vollgas über den Abgrund!
    Der Rallyfahrer sitzt im Blechgehäuse mit ein paar Meter Rohr drin.
    Mit 200 km/h durch den Wald…aber auf Matsch oder Eis.
    So schauen Helden aus.
    Statt F1 sollen sie sich 20 PS4 aufstellen, dann passiert sicher nix.
    Gut das es auf Youtube die Videos aus besseren Zeiten gibt.

  • Dieter Elstner

    Wann kommen Schienen wie bei einer Kinderrennbahn, wann die Verkehrszeichen, wann die Polizisten an der Strecke…?

    SO wird die F1 sterben. Schon jetzt kennt sich kein Schwein mehr aus vor lauter Reglement, nur um ein paar Egomanen in der Rennleitung einen gut bezahlten Job zu bieten.

    Die einzige Regel, die ICH aufstellen würde, wäre die maximale Länge, Breite und Höhe der Autos sowie einen Antrieb ohne Abgasstrahl (Jettriebwerk).

    Wer wen behindert, reinfährt oder sonst wie stört, überließe ich den Piloten. Wer als erster die Ziellinie überfährt, hat das Rennen gewonnen. Wenn sich Fahrer nachher verprügeln, ist das ihr Problem. Ich denke aber, dass das die Ausnahme sein und bleiben würde.

    Schon jetzt laufen der F1 die Zuseher und die Sponsoren davon. Das wird sich noch verstärken, wenn die Weicheier weiter das Sagen haben. Bei DEN Einkommen der Piloten darf ein bisschen Risiko schon kalkuliert werden, oder erhalten sie ab 2017 nur noch Beamtengehälter?

    Die Frage wird sein, wann der erste Roboter im Auto sitzt und erst nach der Ziellinie trickreich durch einen Menschen ersetzt wird – sehen kann man das ohnehin nicht mehr. Da können wir gleich alle Fahrer an ein Computerspiel setzen.

    Pfui Teufel – Formel NULL.

  • Helmut Kainz

    Mein Gott,
    hat es sich bei den Redakteuren noch nicht herumgesprochen, daß die Formulierung :
    ….. und dann zum Vergleich, auf die eines Düsenjets……
    absoluter Nonsense ist.
    Ein Jet IST ein „Düsenflugzeug“, dein „Düsenjet“ ,das ist so wie der „WEISSE SCHIMMEL“ oder der „SCHWARZE RAPPEN“ !!
    Oder hat irgendwer schon einen „Propellerjet“ gesehen.
    Traurig, daß Redakteure der deutschen Sprache nicht mächtig sind .

    • Niko Jung

      Alter echt?! Deine einzige sorge – der einzige Beitrag zu dem Thema?!
      Ach und by the way.. DASS nicht DAß herr Professor

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