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Der Crash von Massa und Perez in Montreal. © JIM WATSON/AFP/Getty Images
 

Formel 1: Force India bekämpft Bestrafung für Perez

Team hat Beweise, die verhindern sollen, dass der Mexikaner in Spielberg fünf Plätze weiter hinten starten muss. Die Entscheidung fällt am Freitag.

19.06.2014 Online Redaktion

Force India will verhindern, dass der in Kanada bestrafte Pilot Sergio Perez am Sonntag beim Österreich-Grand-Prix in Spielberg fünf Plätze weiter hinten starten muss. Der Mexikaner war zuletzt in Montreal nach einem heftigen Unfall mit dem Williams von Felipe Massa bestraft worden.

Die Strafe der Stewards kam überraschend

Massa war dem Mexikaner beim hitzigen Schlusskampf um Platz vier links hinten ins Auto gefahren. Die Stewards hatten zum allgemeinen Erstaunen aber befunden, dass Perez unerlaubt die Rennlinie gewechselt hatte. Beide Autos krachten daraufhin in die Begrenzung, der spätere Renn-Dritte Sebastian Vettel wäre mit seinem Red Bull fast mitgerissen worden.

Freitag entscheiden die Stewards

Nun glaubt man beim indischen Rennstall aber, Beweise für Perez‘ Unschuld zu haben. Zudem sei der ins Krankenhaus eingelieferte Fahrer in Kanada nicht befragt worden. Am Freitag sollen nun die in Spielberg eingesetzten Stewards, denen auch der neunfache Le-Mans-Sieger Tom Kristensen angehört, entscheiden, ob die Beweise zugelassen werden.

Perez: „Habe nichts falsch gemacht.“

„Wir haben genug, um zu beweisen, dass ich nichts falsch gemacht habe“, sagte Perez in Spielberg. Nicht er habe die Rennlinie gewechselt, vielmehr sei Massa wieder nach rechts gezogen, behauptete der Mexikaner. Massa hatte zuletzt sogar eine Rennstrafe für Perez gefordert. Der reagierte nun erbost. „Ich habe mir mehrmals die Wiederholung angesehen. Die falsche Entscheidung von Massa hat uns viele Punkte gekostet.“

Crash von Massa und Perez:

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  • Andy

    wer schreibt denn sowas ?
    Vettel kam beim Crash von Massa und Perez wie durch ein Wunder !unverschont! davon. © JIM WATSON/AFP/Getty Images

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