Bernie Ecclestone in Kitzbühel
Ecclestone ist über die Regeländerungen nicht erfreut.
 

Formel-1-Reform: Ecclestone mit scharfer Kritik

Als „eine totale Farce“ bezeichnet der Formel-1-Boss Ecclestone die Regelreform in der Königsklasse.

31.01.2014 APA

Der Formel-1-Boss Bernie Ecclestone kritisiert die reformierte Formel 1. „Ich sagte, es würde so kommen – eine totale Farce“, so Ecclestone in der britischen „Sportsmail“. „Wenn sie so rennfahren wollen, sollten sie nach Le Mans gehen“, betonte er.

Turbomotoren verändert alles

Heuer werden die Autos von 1,6-Liter Turbomotoren angetrieben. In der vergangenen Saison waren es noch 2,4-Liter-Saugaggregate. Die ganze Sache mit den neuen Motoren sei absurd, meinte Ecclestone. „Die Leute wollen Lärm – etwas Besonderes. Darum geht es in der Formel 1. Und nun haben wir leise Motoren und niemanden auf der Strecke.“

Tipps von Ecclestone

Um Sprit zu sparen, hätten sie die neuen Antriebe nicht gebraucht, befand der 83 Jahre alte Brite. Die Teams sollten einfach kleinere Motorhomes nehmen, schlug Ecclestone vor. „Dann bräuchten sie auch nicht so viele Trucks, um sie in Europa herumzufahren.“

Unvorhersehbare Saison

Dennoch könnte die Saison extrem interessant werden, „wirklich unvorhersehbar“, sagte Ecclestone. So hat vor allem das Weltmeister-Team Red Bull derzeit mit großen Problemen zu kämpfen. Das Team drehte an den Testtagen im spanischen Jerez nur wenige Runden.

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